Wie die deutsche Wirtschaft von Erneuerbaren Energien profitiert
Shownotes
Unsicherheiten in den Energiepreisen, Herausforderungen der Transformation und internationale Konkurrenz setzen die deutsche Wirtschaft unter Druck. Unternehmen und Industriestandorte stehen mitten in der Frage, wie ihre Produktion gleichzeitig klimafreundlich, zuverlässig und wettbewerbsfähig wird. Erneuerbare Energien rücken hierbei in den Fokus und leisten bereits ihren Beitrag.
Dennoch gibt es noch Hebel wie Rahmenbedingungen angepasst und Investitionsentscheidungen beschleunigt werden können.
Wie die deutsche Wirtschaft profitiert und welche Stellschrauben es noch gibt, erklären: Annika Erichsen, Landeskoordinierungsstelle Wasserstoffwirtschaft Schleswig Holstein Mai-Inken Knackfuß, Watt 2.0 Kathrin Ostertag, IHK Lübeck
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Ein Podcast des Magazins ERNEUERBARE ENERGIEN
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00:00:03: Neuerbare und zumindest mittelständische Inhaber geführte Unternehmen, die wollen das Gleiche.
00:00:08: Die wollen mehr Markt, sie wollen aber Sicherheit für Investitionen haben und eine langfristige Perspektive dafür.
00:00:17: Diese Unternehmen, diese langfristigen Perspektiven zur Energieversorgung auch zum Transformationsprozess, zur Weiterentwicklung zum Wachstum aufstellen brauchen Energie für ihre Produktion oder für die Herstellung Und da gibt es vielfach eine hohe Unsicherheit keine Verlässlichkeit über Legislaturperioden hinaus, die das Ganze tatsächlich
00:00:40: erschweren.
00:00:43: Was jetzt passieren muss ist eben dass wir das langfristige Ziel der Klimaneutralität nicht weiter nach hinten aufschieben sondern durch gezielte Leitenmärkte auch die Anreize schaffen die erneuerbar noch einzusitzen.
00:00:56: Unsicherheiten in den Energiepreisen Herausforderungen der Transformation und internationale Konkurrenz setzen die deutsche Wirtschaft unter Druck.
00:01:06: Unternehmen und Industriestandorte stehen mitten in der Frage, wie ihre Produktion gleichzeitig klimafreundlich zuverlässig und wettbewerbsfähig wird.
00:01:17: Erneuerbare Energien rücken hierbei in den Fokus und leisten bereits ihren Beitrag.
00:01:21: Dennoch gibt es noch Hebel, die Rahmenbedingungen angepasst und Investitionsentscheidung beschleunigt werden können.
00:01:28: Wie laufen also die entscheidenden Aspekte des Wirtschaftswachstums und der energetischen Transformation zusammen?
00:01:34: Und was muss noch passieren, damit Deutschlands Wirtschaft von der Energiewende profitiert?
00:01:40: Darüber habe ich
00:01:41: gesprochen
00:01:42: mit Kathrin Ostertag, von der IHK Lübeck, Annika Erichsen vom Landeskoordinierungsstelle Wasserstoffwirtschaft Schleswig-Holstein und Maiinken
00:01:51: Knackfuß
00:01:51: von Watt.
00:01:54: Das ist etwas jetzt passieren muss – ein Podcast des Magazins Erneuerbare Energien!
00:01:59: Hier zeigen wir welche Konzepte und Projekte die Energiewände voranbringen.
00:02:03: Wir beginnen damit, wer seid ihr eigentlich und was ist eure Rolle?
00:02:07: Und die Beziehung zum Thema.
00:02:09: Gerne beginnen bei Katrin, dann mein Inken und dann Annika.
00:02:13: Ich
00:02:14: bin Verfahrensingenieurin und bin vor einundzwanzig Jahren nach Lübeck gekommen um in der IHK zu Lüberg das Thema Energie, Energieberatung für die Mitgliedsunternehmen aufzubauen.
00:02:26: Mittlerweile bin ich die Bereichsleiterin in Innovationen und Umwelt.
00:02:31: Das Thema Energie hat mich in den letzten Jahren sehr stark befasst, weil das ein wichtiger Standortfaktor für die produzierenden Unternehmen hier in der Region ist.
00:02:45: Als IHK bieten wir viele Unterstützung im Bereich an ob Energieeffizienzberatung oder wir hosten ein Netzwerk, aber wir haben auch Angebote auf der Homepage und machen Informationsveranstaltungen zu neuen rechtlichen Gegebenheiten.
00:03:03: Und deshalb ist das Thema für uns nach wie vor sehr präsent.
00:03:10: Als Geschäftsführerin des Erneuerbare Energienbranchenverbandes WAZ-Wahl.null haben wir seit Beginn unserer Aktivitäten im Jahr in den Vordergrund zu stellen und die Decarbonisierung quasi der Wirtschaft und Industrie anhand der Praxiserfahrung, der Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren zu betrachten.
00:03:34: Und Sektoren übergreifend gleich zu behandeln.
00:03:37: also das heißt nicht ausschließlich die Stromproduktion auf Basis der erneuerbaren Wind oder PV voranzutreiben sondern direkt vor Ort die Konzepte zusammenzufassen für die Sektoren Stromversorgung, Mobilität und Wärme sowie Speicherung gleich mitzudenken.
00:03:56: Als Landeskonjunktionsstelle sind wir oder arbeiten wir im Auftrag des Energiewendeministeriums des Landes Schleswig-Holstein und wurden bei der landesweiten Wirtschaftsförderung der WTSH angesiedelt Ende of Jahr.
00:04:08: Wir begleiten die Umsetzung der Wasserstoffstrategie des Landes und wollen dadurch auch Akteure unternehmen in einer Initialen Projekt- und Fördermittelberatung zur Seite stehen.
00:04:19: Wir wollen aber auch den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft nach außen hinsichtbar machen, gezielt Unternehmen oder Akteure miteinander vernetzen da wo es richtige oder gezielte Ansprechpartner zu Politik-, Wirtschaft- und Wissenschaft
00:04:33: braucht.
00:04:36: Ja vielen Dank!
00:04:37: Jetzt solls erstmal darum gehen wie ist eigentlich der aktuelle Stand des Status... in diesem Verhältnis zwischen Wirtschaft und Energiewende.
00:04:48: Also welche Rolle spielen denn erneuerbare Energien bereits aktuell heute für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen?
00:04:56: Ja das hat eine positive, eine negative Seite.
00:04:59: Ich mache es mal direkt an Solaranlagen fest.
00:05:01: also letzten Sommer hat die eine Firma oder die Vertreterin von einer Firma gesagt sie freut sich jeden Tag wenn die Sonne scheint weil sie dann weiß dass sie mit der Solaranlage die sie auf dem Dach hat ihr eigenen Strom erzeugen kann.
00:05:14: und ein anderer Kollege Tief, unglückliche sagt der Heult jeden Tag wenn die Sonne scheint weil die Anlage steht jetzt schon seit fünf Monaten auf dem Dach und ist noch nicht angeschlossen.
00:05:25: Und er kann damit noch gar nichts anfangen.
00:05:28: das heißt sind.
00:05:30: Das ist ein Beispiel, was zeigt dass es sehr differenziert zu betrachten ist.
00:05:35: Dass es sehr unterschiedlich von den Unternehmen gesehen wird gerade die sich frühzeitig auf den Weg gemacht haben sich mit erneuerbaren Zubeschäftigen mit neuen Energiekonzepten zu beschäftigen sich mit Energieeffizienz zu beschäftigend.
00:05:48: für die ist die Zukunft freundlicher sage ich mal.
00:05:53: Aber auf der anderen Seite sagen auch andere, ein Unternehmer, der eine große Produktion hat, sagt er würde ja gerne seine Produktion elektrifizieren aber er weiß gar nicht wie er die Investition rechnen soll.
00:06:05: Er weiß nicht wie der CO-Preis ist, er weiß nicht, wie der Strompreis nachher ist.
00:06:10: Er kann eigentlich gar nicht investieren weil wenn er jetzt was machen will dann geht er zur Bank und dann lachen sie ihn aus.
00:06:18: so große Unsicherheit und es wird ausgebremst.
00:06:22: Und das ist glaube ich im Moment schade, weil gerade die, die sich schon auf dem Weg gemacht haben würden weitergehen wollen – und können's grad nicht!
00:06:32: Ein bisschen von der Vogelperspektive, ein bisschen von einer höheren Perspektive ist das für Deutschland und für den Standort und die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland.
00:06:41: Also es sind hier Spiele in neuer Bahnen eine sehr große Rolle weil wir einfach ansonsten keine Energiequellen haben.
00:06:48: also wir haben keine großen Rohstoffe.
00:06:52: Also in der Erde liefern Energiequellen, sondern Erneuerbare liefern uns in Deutschland und die Unternehmen.
00:06:57: Den Unternehmen in Deutschland einfach eine große Möglichkeit unabhängiger zu werden und den Standort als solches attraktiver zu machen.
00:07:09: betrachten sollten die langjährige Geschichte, die wir in Deutschland im Bezug auf die Erneuerbaren haben.
00:07:15: Also wir haben über dreißig Jahre schon Erfahrung gerade hier in Schleswig-Holstein was die erneuerbare Energien betrifft und auch aufgrund des Unternehmergeistes unter großen Kreativität und Innovationen vieler Unternehmen hier in schleswig holstein wir es geschafft haben nicht nur viel Energie zu produzieren sondern vor allen Dingen viel Energie auch dezentral in die Systeme zu bringen.
00:07:39: Wir haben über viele Jahre, Jahrzehnte ein gewisses Vertrauen in die politischen Rahmenbedingungen gegeben.
00:07:46: Das heißt man hat sich darauf verständigt wir haben eine Gesetzgebung über das EEG die uns ermöglicht mehrjährig langfristig zu investieren und bestimmte Zusagen auch aus der Politik und aus der Wirtschaft zu erhalten dass wir den erneuerbaren Strom tatsächlich in die Systeme bringen können.
00:08:06: Und das, was du gerade berichtet hast Katrin von der Verunsicherung in den Unternehmen?
00:08:12: Was mache ich denn jetzt?
00:08:13: Das ist ein sehr... gutes Bild, ein breiter Spiegel der uns dargegeben wird wie auch die Verunsicherung in der Breitenwirtschaft ob jetzt KMU oder Industrieunternehmen ist.
00:08:25: Dass diese Unternehmen die langfristige Perspektiven zur Energieversorgung und auch zum Transformationsprozess zur Weiterentwicklung zum Wachstum aufstellen brauchen Energie für ihre Produktionen oder für die Herstellung.
00:08:39: Und da gibt es vielfach eine hohe Unsicherheit keine Verlässlichkeit über Legislaturperioden hinaus, die das Ganze tatsächlich erschweren.
00:08:51: Und was dazu dann auch noch kommt?
00:08:53: Weil wir über einen servulatilen Energiemarkt oder Energieproduktion sprechen – ob jetzt Wind oder PV, die sogenannte Dunkelschlaute – dass was Unternehmen sicherlich an vielen Stellen tun könnten, dass die Produktionsprozesse zeitlich planen in Abhängigkeit der Wettervorhersage.
00:09:13: Also wann wird viel Wind wehen?
00:09:15: Wann wird keine Sonne scheinen?
00:09:17: Da gibt es sicherlich ein großes Potenzial aber die Umstellung tatsächlich für die Betriebe ist kostenintensiv bestimmt und braucht noch mehr eine mehrjährige zuverlässige Rahmenplanung sagen wir mal so gesetzliche Rahmenbedingungen.
00:09:35: Dazu habe ich noch ein ganz konkretes Beispiel.
00:09:37: Also ein Unternehmer aus Osterstein, der möchte gerne flexible Stromtarife nutzen und will seine Produktion danach anpassen.
00:09:44: Der kriegt aber nicht den Zähler, den er dafür braucht, weil ja zu klein ist!
00:09:49: Und hat sich bei mir schon dreimal beschwert, können wir da nichts machen?
00:09:53: Die Rahmenbedingungen fehlen dann noch einfach.
00:09:58: Der Rechtsrahmen um erneuerbare Energien wirklich in Produktionen reinzubekommen fehlt.
00:10:05: Und ich weiß noch, wir haben auch einen Produzenten der immer gesagt hat er kann nicht flexibel produzieren.
00:10:09: Der hat aber mittlerweile so viel investiert in seine Anlagen dass er das könnte.
00:10:14: Dass er jetzt mit einem flexiblen Stromtarif auch was anfangen könnte Aber da fehlt jetzt die Rechtsgrundlage.
00:10:22: Ein Unsicherheitsfaktor der jetzt auch hier gerade schon angesprochen wurde sind die Energiepreise.
00:10:28: Welche Bedeutung haben denn diese stabilen und planbaren Energiepreis aus ihrer Perspektive?
00:10:37: Das ist klar, das ist total wichtig.
00:10:39: Dass die Energiepreise ein wichtiger Kalkulationspunkt.
00:10:44: nicht für alle Betriebe also die meisten der produzierenden Unternehmen von denen spreche ich jetzt auch mal nur im Dienstleistungsbereich ist Energie ja nicht so ganz so wichtig.
00:10:55: Die haben so ein bis drei Prozent der Gesamtkosten sind Energiekosten.
00:10:59: Wir haben aber manche Betriebe wie zum Beispiel die Lebensmittelverarbeitenindustrie, die liegen bei neun oder zehn Prozent der gesamt Kosten und die merken das ganz klar, dass da für die wichtig ist.
00:11:12: Aber die Preise, die sind ja das eine.
00:11:14: Der können sie gut einkaufen.
00:11:15: Da haben sich auch Energiegenossenschaften gebildet oder Gemeinschaften geblieben.
00:11:19: Aber im Moment schießen eigentlich die Netzkosten durch die Decke.
00:11:23: Schleswig-Holstein jetzt die Netzkosten durch eine Wälzung abgesenkt, also für die SR Netz.
00:11:29: Aber zum Beispiel das Netz in Lübeck ist damit teurer geworden und die Netzkosten, die laufen einfach oder sie sind jetzt unkontrolliert da kann man weiß man gar nicht wo es hingeht?
00:11:38: Wir wissen dass wir viel investieren müssen, dass die Netze ausgebaut werden sollen und im Moment wird ihr auch diskutiert mit dem Netzpaket von der Wirtschaftsministerin.
00:11:48: aber das ist eigentlich der größte Kostenblock sind gar nicht der Punkt.
00:11:56: Ja auch gerne nochmal ganz kurz dazu, ich glaube das gibt zwei Seiten zu den Energiepreisen.
00:12:01: einmal eben die bestehende Industrie und die bestähnenden produzierende Gewerbe und Investitionsentscheidungen in neue Vorhaben und neue Projekte Und vor allen Dingen Investationsentscheiding in neue Energieprojekte Neue jetzt auch bei uns im Themenfeld.
00:12:16: explizit Wasserstoff braucht eben auch Planungssicherheit und dass auch in Form von verlässlichen und planungssicheren Energiepreisen.
00:12:24: Also es ist in Form von PPAs, also Power Purchase Agreements braucht man es.
00:12:28: um die Zertifizierung für grünen Wasserstoff umsetzen zu können braucht man planungssichere Energiepreise.
00:12:34: um einfach final auch an den Punkt zu kommen dass man die Final Investment Decision so nennt man das treffen kann braucht man diese Verlässlichkeit das ist schon sicher.
00:12:43: aber für das produzieren Gewerbe genau diese Abstufungen wie Katrin uns auch schon gesagt hat.
00:12:50: Zum Thema Energiepreise muss ich ja tatsächlich noch mal nachlegen, weil worüber reden wir denn?
00:12:54: Also wir wissen es ja tatsächlich gerade hier in Schleswig-Holstein und wie er in dieser Konstellation als Veranstalter Trio der Konferenz Industrie Mirzi Nürbils wissen wir es wie günstig wir Energie auf Basis von Wind, Solar und Biomasse herstellen können.
00:13:11: Die große Unbekannte was in Energiepreisen betrifft sind Gerade Rohstoffemporte aus dem Ausland, auf die wir keinen Einfluss haben.
00:13:21: Sei es jetzt LNG oder Öl oder was auch immer Atomkraft.
00:13:26: genau das Gleiche also... Wir haben's gesehen in den vergangenen Jahren wie willkürlich das durch die Decke gehen kann durch globalpolitische Ereignisse.
00:13:36: Wir können verlässliche Energiepreise auf Basis der Erneuerbaren umsetzen.
00:13:42: Natürlich gibt es Nebenkosten über den Netzausbau, über den Erforderlichen usw.
00:13:47: Aber die Grundlage der Energiepreise haben wir in den vergangenen Jahren ja gar nicht so im Fokus gehabt.
00:13:54: also die Vollkostenrechnung von einer Kilowattstunde Atomstrom, einer Kilovattstunden Erdölenergie wie auch immer ist natürlich echt schwierig.
00:14:05: würde jetzt auch tatsächlich dieses Gespräch sprengen?
00:14:10: Wir haben jetzt so ein bisschen herausgearbeitet, wie der aktuelle Stand ist.
00:14:14: Welche Herausforderungen es auch gibt in den Energiepreisen und in den Netzen?
00:14:20: Was kann man dann tun?
00:14:22: das würde ich jetzt gern fragen.
00:14:23: also welche Möglichkeiten gibt es diese zentralen Baustellen anzugehen aus ihren Perspektiven vielleicht erst mal.
00:14:33: was ganz am Anfang angesprochen wurde war der regulatorische Rahmen.
00:14:38: vielleicht dazu als erstes einmal.
00:14:40: Ich würde tatsächlich mich für den Moment dafür einsetzen, dass wir den regulatorischen Rahmen der aus Berlin auf uns rein prasselt momentan.
00:14:52: gar nicht aktiv beeinflussen können, also wir als Akteure.
00:14:56: Wir können auch den regulatorischen Rahmen der uns aus der EU erreicht, nicht aktiv beinflussen.
00:15:02: Das ist ganz wichtig.
00:15:03: da gibt es ganz viele Baustellen.
00:15:05: Wir haben alle als Institution oder Verbände bestimmte Positionen und versuchen die politische Arbeit zu ergänzen mit unseren Positionen.
00:15:16: ich würde einmal in den Vordergrund Rücken genau das, was uns auch in dieser Konstellation antreibt.
00:15:22: Dass wir das was uns möglich ist mit den Akteuren und den Unternehmen, mit den Playern und den Partnern die wir hier zur Verfügung haben in diesem Netzwerk auch.
00:15:32: dass wird tatsächlich das angehen dürfen, dass wir das unterstützen und das wird tatsächlich insbesondere an den Erfahrungen aus dem Projekten in den Vordergrund rücken und aufzeigen.
00:15:43: Das passiert da.
00:15:44: Das Unternehmen, das als Hauptkernkompetenz die Produktion von XYZ hat, hat das umgesetzt.
00:15:52: Das sind die Erfahrungen.
00:15:52: Das würden Sie empfehlen?
00:15:53: Das würden sie besser machen.
00:15:55: wie können wir das übertragen auf andere Unternehmen?
00:15:59: tatsächlich unbedingt in den Vordergrund rücken möchte ist, die gute und konstruktive Zusammenarbeit, die wir gerade hier in Schleswig-Holstein auch haben.
00:16:07: Und die wir darstellen wollen, die ja auch weitergeben wollen in andere Bundesländer.
00:16:12: Denn so wie wir hier zusammenarbeiten – es ist nicht immer alles hundert Prozent heile Welt und Sonnenschein aber sehr konstruktiv.
00:16:21: Aus meiner Sicht und aus unserer Empfehlung wenn wir uns das als Beispiel nehmen und mit anderen Partnern in anderen Bundesländern auf ähnliche Weise zusammenarbeiten können, dann haben wir schon eine ganze Menge erreicht neben den grundsätzlichen politischen Aufgaben die vor uns liegen.
00:16:40: Ich würde trotzdem da nochmal ganz kurz darauf eingehen weil ich denke ein paar Grundsätze können wir trotzdem festmachen.
00:16:46: Also sowohl die Erneuerbaren als auch die produzierenden Unternehmen, also die Herstellerinnen, die würden sich eben mehr marktwirtschaftliche Aspekte wünschen.
00:16:54: Und das ist eigentlich der Punkt CO-Preis, CO-Zweihandel fixen und wirklich festlassen und den nicht jetzt wieder zurückdrehen sondern dass was da ist.
00:17:06: Das haben wir als IHK Organisation noch immer gesagt es ein marktwissenschaftliches Instrument.
00:17:11: Es muss so sein, dass erneuerbarer Strom günstiger ist als anderer Strom.
00:17:15: Da sind wir auf einer Linie, das ist völlig klar.
00:17:18: Was wir uns aber auch wünschen, dass man eben marktwirtschaftliche Aspekte für die Investitionen von Projekten wünscht.
00:17:26: Wir haben ja auch gesagt, das Netz ist ein Monopol.
00:17:30: Wie können wir dafür sorgen, dass alle da mitmischen?
00:17:33: Die dann Strom einspeisen wollen?
00:17:35: wie können die anderen dabei sein wenn sie flexibel in Strom kaufen wollen Das sind ja schon regulatorische Grundsätze kommen müssen und dieser einfach mal den Stromnetz marktwirtschaftlich zu denken, so wie es ja früher von der EU auch gedacht war als man den Energiemarkt geöffnet hat.
00:17:56: Das ist wichtig und wir sehen ja oder ich habe zumindest das Gefühl, dass die alten großen Vier wieder mehr Einfluss bei der Politik haben als wir es haben.
00:18:07: Und da sind wir wirklich total zusammen.
00:18:10: das Erneuerbare und zumindest mittelständische innenhabergeführte Unternehmen.
00:18:14: Die wollen das Gleiche, die wollen mehr Markt, die Wollen aber Sicherheit für Investitionen haben und eine langfristige Perspektive dafür.
00:18:24: Gerne, komme ich auch nochmal mit ein paar Sätzen dazu.
00:18:28: Also auf jeden Fall das voneinander lernen, das finde ich auch ganz wichtig da wo es eben bei dem einen Unternehmen gehakt hat dass es ein anderes Unternehmen vielleicht auch direkt auslassen kann und überspringen kann.
00:18:39: diesen Schritt Strommark Design auch das ist in glaube ich ein wichtiger Punkt das man angehen sollte.
00:18:46: nochmal spezifisch für uns im Kontext Wasserstoff.
00:18:49: Ist es auch wichtig, dass man jetzt eben angeht die Red-Roy Umsetzung?
00:18:52: Die Treibhausgasquoten oder die Treibhäuser Minderungsquoten erhöht, das man einfach Leitmärkte, Zielenmärkte einrichtet um die fossilen Energien wirklich raus zu drängen und um die Anreize zu schaffen, die erneuerbaren sollen da jetzt auch eingesetzt in den Einsatz kommen.
00:19:06: Das ist jetzt als nächstes Schritt glaube ich wichtig.
00:19:09: Im zweiten Werf für uns eben auch Verlängerung der Fristen von RFMBO Highstars, also Renewable Fuel of Nonbiological Origin gibt Kriterien vor ab wann Wasserstoff grün ist und die fristen die da gesetzt worden sind dass man diese nochmal etwas aufweicht oder die Fristen verlängert.
00:19:30: Um das noch besser zu verdeutlichen dienen auch gerne ganz spezielle Projekte oder Best Practices die zeigen können wie gut Projekten funktionieren können wenn wirklich alles zusammen passt.
00:19:43: Haben Sie da Beispiele, die das genau verdeutlichen?
00:19:47: Ja.
00:19:48: Wir haben auf jeden Fall einige Akteure in Schleswig-Holstein, die im Grundthema Klimawandel und Klimaneutralität wahnsinnig aktiv sind und schon seit einigen Jahren engagiert und aktiv sind trotz der Hürden und Herausforderungen im regulatorischen Rahmen, die es nun mal aktuell gibt und auch im Förderrahmen.
00:20:08: wir haben Projekte oder Unternehmen, die Industrie umwandeln wie Panuverschluss ordentlich ein paar Schritte vorangegangen sind, deren Produktion umzu klimaneutraler zu machen und CO² einzusparen.
00:20:21: Es gibt Projekte im Wasserstoffbereich, um Gipä-Julee Farming die eben Gesamtkonzepte im regionalen zeigen oder Grenzland Bürgerenergie, die auch Bürgerinnen mitnehmen in deren Wasserstoffprojekte.
00:20:33: es gibt große Unternehmen, die schon öffentlich ankündigen dass sie auch Großprojekten umsetzen wollen hier in Schleswig-Holstein wie RWE oder CEP.
00:20:42: In Deutschland gibt es tolle Beispiele wie in Ling, das Projekt mit dem Elektrolyseoden Emden.
00:20:49: Die Vierhundert Kilometer vom R-Kernnetz sind bereits umgerüstet auf Wasserstoff.
00:20:54: Das ist ein tolles Projekt und ein toller Zeichen, ein toller Meilenstein der jetzt erreicht worden ist.
00:20:59: Das sind einige Projekte, die wir schon berücksichtigt haben bei gemeinsamen Veranstaltungen.
00:21:05: Die vorgestellt wurden, die auch bei der Deasiering-Industrie Newbills berücksichtig werden, wo wir einen Fortschritt darstellen.
00:21:11: Wir haben auch verschiedene Unternehmen, weil wir gerade hier in Kiel sind und das ein Projekt ist, das unterstützt wurde vonseiten des Transferhab klimaneutrales Wirtschaften eine Elektrifizierung einer Café-Rösterei, werden, also weg vom fossilen Gas.
00:21:31: Wir haben das Thema auch Strompreiszone ist kein Projekt aber das ist ein Thema das berücksichtigt wird.
00:21:37: wir haben im Bereich der industriellen Energieversorgung tatsächlich die Nutzung von Wärme, Prozesswärme auf Basis der Neuerbahn im Fokus Und wir haben beispielsweise auch ein gutes Projekt zum Thema Nutzen statt abregeln, also abgeregelten Strom für Raumwärme zu verwenden.
00:22:02: Das ist ein Projekt von der Prokon-Energiegenossenschaft und wird umgesetzt von der Decarbonis von einem Startup.
00:22:10: Also etwas gibt es hier und das stellen wir auch gemeinsam vor.
00:22:14: Wir haben einige Unternehmen, die selber sich schon vorgenommen haben bis zum Jahr zwanzig und dreißig Klimaneutral zu sein.
00:22:23: Ein Chemieunternehmen aus dem Launenburgischen, die dann um das umsetzen zu können.
00:22:28: Haben sie eine Biogasanlage gekauft?
00:22:29: Die nehmen an zum Verkaufsstand und versuchen es damit und haben aber auch z.B.
00:22:35: chemische Produkte durch biologische Pflanzen ersetzt also mit Leidendotter Samen Farbpickblende hergestellt.
00:22:43: Es gibt viele kleine Beispiele und man kommt eigentlich gar nicht so hinterher, die meisten erzählen es auch nicht so laut.
00:22:51: Unser Präses von der IRK zu Lübeck Thomas Bugt hat schon gesagt er will bis zum Jahr zwanzig fünfunddreißig klimaneutral aus eigener Kraft also mit eigenen Projekten sein weil sie sind nämlich schon klimaneutral, weil Sie ausgleichen aber mit more futures hier aus der Region und wollen das jetzt eben nochmal auf andere Beine stellen.
00:23:11: Ein Aspekt, der jetzt auch in den Projekten sehr gut durchgekommen ist sind Kooperationen.
00:23:17: Vielleicht hier nochmal genauer bei welchen Kooperation merken Sie das richtig gut funktioniert?
00:23:24: Ich glaube ohne hier zu spezifisch zu werden funktioniert einfach.
00:23:29: für uns glaube ich die Kooperation in Schleswig-Holstein zwischen Politik Wirtschaft und Forschung eben sehr gut im Miteinander.
00:23:38: Also es ist einfach auf einer ebene, in Anführungsstrichen freundschaftlichen nahbaren Ebene wo jeder seine Herausforderung einfach anbringen kann und man weiß beim Gegenüber wird das auch aufgenommen und zumindest auch nochmal bearbeitet und rückwirkend noch mal zurückgespiegelt.
00:24:00: Ergänzen würde ich da zu tatsächlich also ganz simpel mit den jeweiligen Kompetenzen, mit dem jeweilige Kernkompetencen ein Projekt auf den Weg zu bringen.
00:24:11: Also Ich habe Energie, ich produziere Energie oder ich kann projektieren damit du deine Energie selber produzieren kannst.
00:24:18: und wie bekommen wir das in deinen Produktionsabläufe?
00:24:24: Also wenn ich jetzt an Forschung denke oder auf Forschungsblicke, welche Erfahrungen können wir darüber mitplotten wie dieses Projekt eben umgesetzt wurde und daraufhin dann aufzuzeigen so.
00:24:34: Und was bräuchten wir?
00:24:35: Um es skalieren zu können oder um es noch effizienter zu machen von der Politik beispielsweise innerhalb des regulatorischen Rahms oder auch an finanzielle Unterstützung oder Entlastung?
00:24:47: ganz pragmatisch
00:24:49: Eine Plattform, um über genau das zu sprechen.
00:24:52: Um sich auszutauschen über die aktuell wichtigsten Themen im Übergang zwischen Energiewende und Wirtschaftlichkeit von Unternehmen.
00:25:02: Dafür gibt es eine Plattform und zwar die Industry Meets Renewables.
00:25:08: Welche Fragen stehen bei der Industry Meats Renewable in Mittelpunkt?
00:25:15: Das würde ich tatsächlich ganz einfach damit beantworten dass wir als Veranstalter gemeinsam mit der IHK, schliesslich Heutscher Mitterlandeskoordinierungsstelle Wasserstoffwirtschaft und Wirtschaft.
00:25:27: Und als Verband war zwei Punkt Null die Industrie Medizin Jürgels ins Leben gerufen haben und umsetzen, um die Wirtschaftsvertreter ob jetzt KMU oder Industrie und die erneuerbaren Vertreter also diejenigen, die die Erneuerbarren produzieren Sektoren übergreifend in den Verbrauch bringen, die zusammenzubringen.
00:25:47: Wir haben im Fokus bei der Konferenz stets Praxiseinblicke aus verschiedenen Unternehmen.
00:25:55: Das kann eine Brauerei sein Es kann ein Batteriehersteller sein es kann eine Papierindustrie sein oder eine Café-Rösterei Die quasi aus ihren eigenen Prozessenentwicklung, Überlegung berichtet wie dort dekarbonisiert wurde.
00:26:14: Ob jetzt mit einer Einzelmaßnahme oder mit einer Strategie die mehrjährig über auch eine Dekade oder wie lang auch immer umgesetzt wird.
00:26:24: und wir haben bei der Konferenz also wirklich einen sehr pragmatischen konstruktiven Austausch im Fokus und haben grundsätzlich Projekte unternehmen Aus allen Größenordnungen dabei aus ganz Deutschland.
00:26:41: Das Wichtigste an der Plattform ist wirklich diese Praxisbeispiele und ich bin immer wieder erstaunt, ich war letztens mit ein paar Unternehmern bei den Stadtwerken Norderstedt und wir haben uns eine große Wärmepumpe angeguckt, das sind Kasten.
00:26:54: Wir standen nach einer halben Stunde vor und die haben Fragen gestellt und Fragen gestellt.
00:26:59: Da gibt es so viele Details und so viel Wissenswertes.
00:27:02: Und auch wenn die Vorträge sind ja das eine, aber dieser Austausch hinterher und den man, Mensch wie habt ihr das gemacht?
00:27:09: Wir haben das auch versucht.
00:27:11: Also diese lockere Austausche miteinander ist wichtig.
00:27:20: aus der Historie so ein bisschen die Erneuerbaren und die produzierenden Unternehmen, wo ja ein bisschen gegenseitig ausgespielt.
00:27:25: Aber sie sind gar nicht soweit auseinander!
00:27:27: Und das kann man da noch mal richtig feststellen.
00:27:30: Das ist für mich zumindest der wichtigste Punkt dabei, dass man da wirklich ins Gespräch kommen, feststellt auf die haben alle die gleichen Probleme und man kann es gemeinsam lösen.
00:27:41: Wenn wir hier so sitzen und uns austauschen, wird mir wieder bewusst wie überzeugt und wissend wir sind was die Leistungsfähigkeit der Erneuerbaren betrifft.
00:27:51: Es gibt ganz andere Regionen und es gibt Persönlichkeiten auch, die tatsächlich bezweifeln oder in Frage stellen ob die Erneuermahren tatsächlich ein verlässlicher Energielieferant sein können sind verlässlich, wenn wir sie tatsächlich entsprechend speichern können in Form von elektrischen Strom oder von Wasserstoff.
00:28:16: Oder eben systempassend in die Wirtschaft zu den Verbrauchern bringen?
00:28:25: Da kann ich dir nur einfach recht geben.
00:28:27: es gibt bei uns auch in der IAK im süddeutschen Raum Kollegen, die die Erneuerbaren noch nicht für marktgerecht halten.
00:28:36: Abschließend würde ich gerne, das stelle ich meistens die Frage unser Podcast heißt ja was jetzt passieren muss und deshalb würde ich auch hier gern fragen.
00:28:47: Was muss denn passieren oder was ist auch der nächste wichtige Schritt damit die erneuerbaren Energien den Wirtschaftsstandort Deutschland weiter unterstützen und eine große oder eine wichtige Rolle spielen?
00:29:03: Unsere Vorgängerregierung hatte ja mal einen guten Ansatz zu sagen, wenn wir den Rahmen neu setzen wollen.
00:29:12: Dass er so ist dass er praxisgerecht wird machen wir eine Praxischecks und das würde ich mir jetzt auch wünschen.
00:29:18: Wir sehen das was von der Bundesregierung kommt an Papieren, Gesetzesvorschlägen usw.
00:29:25: Das müssen wir dringend gemeinsam zusammen bei dem Praxisecheck unterwerfen.
00:29:31: Und da eben erneuerbare produzierende KMU an einen Tisch und überlegen, wie können wir denn die Ziele, die wir gemeinsam haben – nämlich die Transformation, die Decarbonisierung vernünftig umsetzen?
00:29:46: Weil das was aktuell läuft ist für mich so ein bisschen Stückwerk.
00:29:52: Es ist einfach auch an der Praxis vorbei.
00:29:55: Und was wir natürlich können, es in Praxisbeispielen vor Ort die jetzt schon laufen rausarbeiten, was konkret brauchen wir?
00:30:03: Was muss an regulatorik umgesetzt werden?
00:30:05: Ich weiß dass die Landesregierung da sehr offen ist.
00:30:07: Wir haben ja das auch mal einen Workshop gehabt zum Thema klimaneutrales Industrieland und da sind ja auch die Mitarbeiter aus den Ministerien ob nun aus dem Umweltministerium für Genehmigung oder aus dem Wirtschaftsministerium sind da auch offen.
00:30:21: die wollen immer gerne ganz konkrete Punkte haben, was wir verändern müssen damit es leichter wird.
00:30:26: Und das schafft man eben nur wenn alle an einem Tisch sitzen und überlegen ja welche Regulierung behindert uns?
00:30:32: weil wir sehen es ja auch da wird ein einer Schraube gedreht und damit werden wieder drei andere irgendeinen wirksam gemacht Ja?
00:30:38: Da müssen wir uns wirklich zusammen tun Politik erneuerbare produzierende Unternehmen und dann gute Vorschläge machen.
00:30:49: Was jetzt passieren muss sollte nicht zu einer Antwort werden, was nicht passieren darf.
00:30:55: Es darf nämlich nicht passieren dass tatsächlich auf Bundesebene Dinge Entscheidungen die vor vier Jahren getroffen wurden, die für fünf Jahre getroffen worden jetzt komplett über den Haufen geworfen werden und das gesamte System durcheinander bringen Also einen Rückschritt bedeuten und kein Fortschritt, keine Weiterentwicklung sondern tatsächlich ein Rücksschritt.
00:31:18: Und es darf nicht passieren das muss ich jetzt einfach mal so sagen dass erneuerbare Erzeugeranleihen lagen keinen Anschluss Vorrang mehr haben fürs System weil dann nicht zugebaut werden kann.
00:31:30: Der Energiebedarf wird immer größer werden.
00:31:31: Wir brauchen immer mehr Energie.
00:31:33: tatsächlich, es darf auch nicht passieren.
00:31:35: Das muss ich jetzt auch sagen dass zusätzliche Gaskraftwerke geplant und gebaut werden für Millionen Milliarden die basieren auf fossilen Gas Erdgas oder LNG.
00:31:48: Passieren muss.
00:31:49: jetzt das wir konstruktiv an dem was wir bisher gemeinsam mühsam erarbeitet haben und erreicht haben, die Fähigkeiten, die wir aufgebaut haben.
00:32:00: Dass wir das selbstbewusst auch weiter fortführen mit allen Akteuren, die ein Interesse daran haben von den Erneuerbaren, der unabhängigen Energie zu profitieren zum einen was die Versorgungssicherheit betrifft aber auch die Kostensicherheit weil ausschließlich auf Basis der Erben und Neuerbaren können wir diese Sicherheit eigentlich herstellen.
00:32:25: Ein wichtiger weiterer Hebel ist die Flächenvorsorge für Zukunftsentwicklungen im Land.
00:32:32: Also es gibt ja jetzt zentral in Schleswig-Holstein neue Infrastrukturentwicklungen, es wird neue Umspannenwerke geben und um diese entstehenden Energieknotenpunkte wo Infrastruktur und Fläche eben zusammen kommt brauche ich einfach eine gewisse Vorplanung damit das Thema Ansiedlung von neuen Unternehmen, neue Arbeitsplätze An Lastentnahme vom Netz, also auch Groß-Elektrolyseure aber auch Großbatteriespeicher.
00:33:01: Damit das alles zusammen gedacht werden kann an einem Platzbrauch ist es das Thema Flächenversorgung auch ein wichtiges.
00:33:08: Was jetzt passieren muss ist eben dass wir das langfristige Ziel der Klimaneutralität nicht weiter nach hinten aufschieben sondern durch gezielte Leitmärkte die Anreize schaffen die erneuerbar noch einzusetzen.
00:33:20: Das muss ich auch noch mal sagen, als wir die Gasversorgung nicht gesichert hatten.
00:33:26: Als wir die Gasmangellage haben, da haben wir dann gesehen... da ist so richtig Bewegung reingekommen.
00:33:33: Da hat wirklich das letzte produzierende Unternehmen drüber nachgedacht, sich auf erneuerbare Energien zu stürzen und dann haben sie festgestellt oh es ja gar nicht so teuer.
00:33:41: also das war schon ein schöner Schub so schlimm wie die Sache ja auch ist.
00:33:44: aber von daher kann ich dir nur beiflichten wir hatten auch letztens Extremwetterforum und dann hatte einen Menschen vom Wetter dann erklärt dass diese Ein-Grad oder zwei Grad Klimaerwerbung jeder sagt na pff ich merke ja nicht mal ob oder zwanzig Grad hat.
00:34:02: Das betrifft die Leute nicht so richtig, deshalb ist es schon richtig zu sagen Versorgungssicherheit und das haben wir ja auch bei den Produzieren und Unternehmen, die müssen eine langfristige Sicherheit haben dass sie dann für wettbewerbsfähig sind zu festen oder zum bestimmten Preis.
00:34:18: Das geht ja gar nicht teuer billig, sondern sie müssen wissen zu welchem Preis kriege ich das?
00:34:24: Kann ich das rechnen und ist dieser Preis noch sicher?
00:34:26: Das ist für Sie wichtig, diese Planbarkeit und so ein bisschen Verstetigung der rechtlichen Rahmenbedingungen.
00:34:34: Wir müssen als Wirtschaft auch als Land-, als Nation-, als Industrienation Tempo auf die Straße bringen um die Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren umzusetzen.
00:34:45: Nur dann sind wir erfolgreich und nur dann sind auch zukunftsfähig.
00:34:50: Solange wir uns mit alten Technologien auseinandersetzen, werden wir sicherlich den Industriestandort Faktor nicht lange fortführen
00:35:01: können.".
00:35:04: Vielen Dank für das Gespräch an Annika Ehrichsen, mein Knackfuß und Kathrin Ostertag!
00:35:10: Die Industry Meets Renewables findet am zehnten Juni, in Neumünsterstadt.
00:35:16: Im Fokus stehen dabei Unternehmen die bereits jetzt mit erneuerbaren Kosten senken und Versorgung sichern!
00:35:24: Wenn Sie Anmerkungen oder Themenvorschläge haben schreiben sie uns gerne eine Mail an redaktionat.
00:35:29: ErneuerbareEnergien.de.
00:35:32: Folgen Sie dem Podcast für mehr Folgen von Was Jetzt Passieren Muss.
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