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Welche Potenziale gibt es für die Energiewende in der Großstadt?

Welche Potenziale gibt es für die Energiewende in der Großstadt?

23m 8s

Die Stadt Berlin verfolgt das langfristige Ziel, sich bis zum Jahr 2045 zu einer klimaneutralen Stadt zu entwickeln. Um dieses Ziel erreichen zu können, ist die Transformation in vielen Bereichen der Stadt bereits angekommen. Durch Quartierskonzepte mit geothermischer Versorgung und Photovoltaikanlagen auf Wohn- und Gewerbedachflächen, versucht die Stadt ihre Potenziale auszuschöpfen. Welche konkreten Möglichkeiten die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger dabei haben, habe ich Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur gefragt. Er erklärt, welche Versorgungskonzepte besonders gewinnbringend für die Energiewende in der Großstadt sind und welche Hebel durch Mieterstrommodelle freigesetzt werden.

Welche Konsequenzen haben erhöhte Akzeptanzabgaben für die Windenergie in Brandenburg?

Welche Konsequenzen haben erhöhte Akzeptanzabgaben für die Windenergie in Brandenburg?

28m 34s

Im November 2025 beschließt die Brandenburger Landesregierung das Erneuerbare-Energien-Sonderabgabengesetz. Dieses erhöht die jährlichen Abgaben von Windenergie und Solaranlagen an Nachbargemeinden. Statt einem festen Betrag von 10.000 Euro müssen für Windkraftanlagen nun 5.000 Euro pro Megawatt bezahlt werden. Damit erhöht sich die Abgabe für eine 6 Megawatt Anlage auf 30.000 Euro jährlich. Also drei Mal so viel.

Die Erhöhung überschreite für viele Unternehmen und Projekte die wirtschaftliche Belastungsgrenze, kritisiert der Landesverband Erneuerbare Energien Berlin Brandenburg. Welche Auswirkungen der Verband sieht und welche alternativen Beteiligungsmodelle gewinnbringender sein könnten, habe ich Geschäftsführer Sebastian Haase gefragt.

Wie das Wasserstoff-Kernnetz entwickelt wird

Wie das Wasserstoff-Kernnetz entwickelt wird

28m 43s

Für den Wasserstoffhochlauf braucht es Infrastruktur. 2024 gab es dafür das entscheidende Zeichen mit der Einreichung und Genehmigung des Wasserstoff-Kernnetzes. Mit einer Länge von 9.040 Kilometern besteht die Infrastruktur zu 60 Prozent aus umgestellten Erdgasleitungen und zu 40 Prozent aus Neubauleitungen. 2025 wurden bereits erste Abschnitte in Betrieb genommen. Darunter auch kürzlich 400 Kilometer innerhalb des Projektes Flow making hydrogen happen.

Wie aber funktioniert konkret der Ausbau und wonach richtet sich die Entwicklung des Netzes? Darüber spreche ich mit Barbara Fischer, Geschäftsführerin der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas und der Koordinierungsstelle für integrierte Netzentwicklungsplanung Gas und Wasserstoff. Ich habe sie gefragt,...

Wie funktioniert eine sozial gerechte Klimapolitik?

Wie funktioniert eine sozial gerechte Klimapolitik?

13m 44s

Klimapolitik soll für ein klimagerechtes Energiesystem sorgen. Was sie aber auch sein muss, ist sozial gerecht. Nicht alle Maßnahmen, wie der Austausch von Heizungen, können vom Staat veranlasst werden, sondern müssen von den Bürgerinnen und Bürgern auch mitgetragen werden. Aber was heißt das genau, dass Klimapolitik sozial gerecht ist? Wie können die individuellen Lebenssituationen der Menschen dafür berücksichtigt werden? Und wie sehen politische Entscheider diese Fragestellung?

Welcher Faktor ist am wichtigsten für die Strompreisbildung?

Welcher Faktor ist am wichtigsten für die Strompreisbildung?

30m 26s

Welcher Faktor ist am wichtigsten für die Stromproduktion? Steht dabei der günstigste Strompreis im Fokus. Oder sollte die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien das Wichtigste sein. Und was braucht es in Zukunft, damit die Stromversorgung zu jeder Sekunde grün und preisgünstig ist.

Darüber sprach Erneuerbare Energien Redakteur Tilman Weber mit Mats Bednarczyk, Referent für Energiesysteme beim genossenschaftlichen Energieversorger Green Planet Energy, und Mark Lindenberg, Geschäftsführer von Next Energy.

Wie ein regionales Wasserstoffnetz dabei hilft, die Industrie zu dekarbonisieren

Wie ein regionales Wasserstoffnetz dabei hilft, die Industrie zu dekarbonisieren

14m 46s

Die Dekarbonisierung spielt für energieintensive Industrien in ganz Deutschland eine große Rolle. Helfen soll dabei grüner Wasserstoff, der über landesweite Leitungen verteilt wird. Hamburg nimmt sich dieser Aufgabe mit besonderem Einsatz an. Hier entsteht ein regionales Wasserstoffnetz südlich der Elbe, das mit zunächst rund 60 Kilometern Länge in Zukunft einen Großteil der Industrieunternehmen mit grünem Wasserstoff versorgen kann.

Worauf es bei der Entstehung des Netzes besonders ankommt und warum sich Unternehmen jetzt bereits für einen Netzanschluss bewerben können, erklärt Elisabeth Ziemann Referentin für Wasserstoff bei den Hamburger Energienetzen.

OpenADR: Wie offene Kommunikationsstandards das Energiesystem der Zukunft prägen

OpenADR: Wie offene Kommunikationsstandards das Energiesystem der Zukunft prägen

31m 57s

System-Standards für digitale Anwendungen wie Bluetooth oder Wifi haben dafür gesorgt, dass global technische Geräte ganz einfach miteinander kommunizieren können. Wie so ein Standard für das Energiesystem der Zukunft aussehen kann, untersucht der internationale Verband OpenADR Alliance. Das System hilft Versorgungsunternehmen dabei, immer größere Mengen an dezentralen Energieressourcen zu verwalten, wie zum Beispiel erneuerbare Energien, Energiespeicher und Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge. Ursprünglich in Kalifornien entwickelt, ist der OpenADR-Standard in den USA schon weit verbreitet und weltweit im Einsatz.

Welche Vorteile sich durch die Einführung von offenen Kommunikations-Standards ergeben und wie dadurch auch Verbraucher aktiv am Energiemanagement teilnehmen, erklärt Rolf Bienert, Managing...

Welche Technik bestimmt die Entwicklung von Windturbinen?

Welche Technik bestimmt die Entwicklung von Windturbinen?

36m 23s

Windturbinen sehen zunehmend gleich aus. Windparksteuerung, intelligentes Lastmanagement, Modularisierung und Local-Content-Strategien setzen sich als Faktoren bei der Entwicklung der Windturbinentechnik überall durch. Doch ist alles gleich wichtig – oder welche Technik gewinnt?

Im Rahmen einer Diskurs-Trilogie stellten wir am dritten Messetag in der letzten von drei Talkrunden am Messestand von ERNEUERBARE ENERGIEN die Windparksteuerung, intelligentes Lastmanagement, die Modularisierung und Local-Content-Strategien als technische Philosophien der Turbinenproduktion in den Mittelpunkt. Wir fragen drei branchenbekannte Experten, welche Turbinentechnik gewinnt: Diejenige die alle diese vier Grundausrichtungen oder möglichst viele davon vereint? Oder führen einzelne davon besser zur modernen, wettbewerbsfähigen, weltweit reproduzierbaren, durch krisensichere Lieferkettenstrukturen...

Welche Windenergieziele nutzen heimischer Wertschöpfung?

Welche Windenergieziele nutzen heimischer Wertschöpfung?

32m 27s

Resilienz, Klimaschutz, demokratisierte dezentrale Versorgung oder der Billigstrom liefernde flexibilisierte Strommarkt – welche Windenergieziele nutzen heimischer Wertschöpfung? Unsere Gesprächsrunde auf der Husum Wind mit vier Experten nahm unterschiedlichste Blickwinkel auf, aus Sicht von Bürgerwindorganisatoren genauso wie von großen Offshore-Windpark-Investoren.
Zur Eröffnung einer Diskurs-Trilogie fragten wir am ersten Messetag in der ersten von drei Talkrunden am Messestand von ERNEUERBARE ENERGIEN, welche Windenergieziele es für unsere Wertschöpfung und Innovation braucht? Resilienz, Klimaschutz, Billigstrom oder demokratisierte dezentrale Versorgung sind nur einige der an die Windkraftbranche herangetragenen Erwartungen. Was davon lässt die Akteure hierzulande am Windkraftausbau wirtschaftlich erfolgreich teilhaben? Dies sondierten Svea Balzer vom...

Wie Unternehmen von der Miete von Energiespeichern profitieren

Wie Unternehmen von der Miete von Energiespeichern profitieren

14m 11s

Der Speichermarkt boomt: Großspeicheranlagen mit einer Gesamtleistung von über 500 Megawatt wurden im ersten Halbjahr 2025 in Deutschland installiert. Eingebunden in hybriden Konzepten oder als Stand-alone Projekte unterstützen diese bei der Volatilität. Was ist aber, wenn ein Unternehmen die Investition in einen Energiespeicher nicht finanzieren kann. Welches Konzept dabei interessant wird hat mir Daniel Hirschberger, Projektleiter bei Feresto bei unserem Expertentalk auf der Smarter E in München erzählt.