WindSeeG: Wie die Ausschreibungen und Regularien für Offshore-Wind angepasst werden müssen!
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00:00:02: Es ist aber für uns klar, dass der Ausbau der Offshore Windenergie absolut zentral ist für die Energiewende.
00:00:07: Das ist der Gigant unter den erneuerbaren Energien.
00:00:12: Deswegen erschlagen wir sehr klar vor zweiseitigen Conflict for Difference im Analog des britischen Modells mit einer Indexierung am Europäischen Verbraucherpreisindex.
00:00:24: So wie unser Ausschreibungsdesign ist, planen wir im Moment mit zu dichter Bebauung.
00:00:30: Und diese dichte Bebauungen bedeutet dass die am Ende sie gar nicht die guten Vollarztstunden haben und das ist nicht effizient!
00:00:38: Deswegen gibt es inzwischen sehr sinnvolle Projekte, dass man mit den Nachbarländern kooperiert, dass es Vereinbarungen gibt insbesondere mit Dänemark ist da in einer ganz engen Kooperation interessiert.
00:00:54: Um die weiteren Investitionen in Offshore Windparks zu sichern und den nächsten Offshore-Flächen im Jahr twenty-sevenundzwanzig erfolgreich vergeben zu können, muss das Windenergie auf Seegesetz und der weitere Offshore relevante Rechtsrahmen dringend im Jahr zweitausends sechsundzwannzig noch reformiert werden.
00:01:12: Bekräftig der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft in einem aktuellen Positionspapier.
00:01:18: über die konkreten Forderungen spreche ich mit Kerstin André, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung.
00:01:25: Frau Andre, mit welchen Herausforderungen sieht sich denn die Offshore Windenergie aus Ihrer Sicht aktuell konfrontiert?
00:01:32: Also die größte Herausforderung sind steigende Investitionskosten und damit Planungsumsicherheiten.
00:01:39: Die Frage, wie gestiegene Projekte und Kapitalkosten sich auswirken.
00:01:45: Aber auch was mit Nachfrageunsicherheiten ist?
00:01:47: Wie entwickelt sich der Strombedarf Verzögerungen bei Netzanbindungen also unnatürlich die geopolitische Situation insgesamt Und es ist aber für uns klar, dass der Ausbau der Offshore Windenergie absolut zentral ist für die Energiewende.
00:02:03: Das ist der Gigant unter den erneuerbaren Energien und wir haben eben gesehen das im August letzten Jahres wir mit Ausschreibungen ohne Gebote konfrontiert waren.
00:02:16: Wir haben aber auch gesehen, dass andere Länder sehr schnell gehandelt haben wenigen, aber sehr effektiven Maßnahmen.
00:02:21: und das ist am Ende das was wir auch brauchen wie man über CFDs die Finanzierungsfrage klärt.
00:02:27: Wie man über Kooperationen die Abschattungsthematik angeht also am ende Realisierung und aber auch effiziente Realisierung zusammenzubringen.
00:02:39: Ein großer Teil davon um das zu erreichen ist der Rechtsrahmen.
00:02:44: Eine große Anpassung, die Sie auch in Ihrem Positionspapier tapeantisieren ist eben das Ausschreibungsdesign mit Contracts for Difference als Förderinstrument.
00:02:55: Die eben bei besonders niedrigen Erträgen unterstützen und zuhöhe Umsätze abschöpfen treten hier in den Fokus denn auch ab im Jahr twenty-seven müssen diese laut EU-Regularien bei einer preisgebundenen Förderung zum Einsatz kommen.
00:03:14: Sie sagen in Ihrem Positionspapier, dass diese Contracts for Difference für die auszuschreibenden Flächen kurz oder mittelfristig zwingend notwendig sind.
00:03:24: Warum ist denn das so besonders für den Markt?
00:03:28: Also CFDs geben erstmal höhere Investitionssicherheit und das ist bei diesen gigantischen Projekten wo wir uns ja im Milliardenbereich bewegen natürlich unglaublich wichtig.
00:03:39: Und diese Zweiseitigkeit ist aber auch deswegen sinnvoll, weil sie volkswirtschaftlich sinnvoll ist.
00:03:43: Also im Prinzip wird der Elös abgesichert.
00:03:46: Aber wenn der Elöse oder die Einnahmen dann darüber sind, gibt es eine staatliche Rückführung an den Staaten.
00:03:54: Das ist ein sehr sinnvolles Instrument und da hatten viele Erfahrungen.
00:04:00: Und deswegen plädieren wir eben sehr dafür, dass man hier bei Wind Offshore aus den Erfahrungen aus anderen Ländern lernt.
00:04:07: Dänemark hat in SIFT eingeführt die Briten haben in Sifte eingefügt.
00:04:13: und gerade bei den Briten ist eine Sache ganz besonders interessant weil sie haben eine Inflationsindexierung dazugenommen aber nicht kompliziert sondern die haben sich ganz einfach am Verbraucherpreis index orientiert.
00:04:30: sehr einfaches, sehr nachvollziehbares System.
00:04:34: Da gibt es dann mal Schwächen, weil nicht alles in Detail berücksichtigt wird.
00:04:38: aber diese Einfachheit die schlägt sehr und überzeugt sehr und deswegen schlagen wir sehr klar vor zweiseitigen Confliction Difference Analog des britischen Modells mit einer Indexierung am europäischen Verbraucherpreisindex
00:04:56: Genau wie das ist.
00:04:57: Thematik der Indexierung haben Sie jetzt angesprochen.
00:05:00: Das bedeutet ja so ein bisschen eben die Vergütung an die Preisveränderungen, die über eine Projektaufbauspanne entstehen können einzuberechnen.
00:05:16: Was ist genau an diesem britischen Modell für Sie am interessantesten?
00:05:20: Das es einfach ist.
00:05:21: Es orientiert sich am Verbraucherpreisindex, sie könnten natürlich auch hergehen und technologisch spezifisch immer schauen wie entwickeln sich die einzelnen Komponenten?
00:05:30: welche Preissteigerungen haben wir da?
00:05:32: das könnte man alles machen.
00:05:33: das macht sehr komplexes mit Sicherheit genauer.
00:05:36: aber diese Komplexität trägt an der Stelle nicht und deswegen ist das britische modell an der stelle und man hat eben die Erfahrung gemacht ja es ist ja nicht so dass den theoretisches model auf den Weg haben, sondern da gibt es wirklich die praktische Erfahrung dahinter und das überzeugt.
00:05:53: Und hier ist einfachheit schon wichtig.
00:05:54: Wir wollen Komplexität abbauen.
00:05:57: Das könnte man an der Stelle gut machen.
00:05:59: Ein Modell was aus dem Bundesministerium vorgeschlagen wird in diesem Bereich ist dieses entweder oder Verfahren Im Prinzip noch eine weitere Prüfstufe einbauen soll in der Frage, ob jetzt Contracts for Difference gelten sollen.
00:06:16: Das kritisieren Sie auch?
00:06:18: Welche Risiken sehen Sie hier?
00:06:21: also?
00:06:21: durch das entweder oder Verfahren kann ja nur im begrenzten Umfang ermittelt werden, ob das Projekt tatsächlich rein marktwirtschaftlich realisiert werden kann.
00:06:28: Das ist ja der Grundgedanke und diese Logik überzeugt nicht weil wir große Zeitspannen haben zwischen Ausschreibung und Investitionsentscheidungen.
00:06:39: Das sind weiterhin drei bis fünf Jahre, das ist zu lang um tatsächlich hier auch die entsprechenden Informationen zu bekommen und dann bleibt einfach sehr viel unklar.
00:06:49: Und für uns es eben wichtig dass wir tatsächlich ein einfaches Verfahren haben, dass wir ein Verfahren bekommen wo die tatsächliche Realisierung auch wirklich gut funktioniert.
00:07:02: Deswegen sagen wir mit diesem Entweder-Oder Verfahren könnten die gleichen Probleme auftreten, die wir jetzt eben auch sehen also dass Projekte dann nicht realisiert werden weil sich eben durch die Preisteigerungen die Situation so verändert haben.
00:07:16: und das wollen wir nicht.
00:07:19: und deswegen halten wir von diesem entweder oder Verfahren
00:07:21: nichts.
00:07:23: Die zwei Eigenschaften, die ich jetzt so ein bisschen raushöre... ...die also wichtig sind für Sie ist zum einen irgendwie Einfachheit.
00:07:30: Das sind klare System vorliegt aber auch Flexibilität in der Preisgestaltung.
00:07:36: Genau!
00:07:37: Also man muss ja sehen Offshore ist internationales Business und deswegen macht es total Sinn zu schauen was denn eigentlich die erfolgreichen Momente in den anderen Ländern?
00:07:46: Wir haben die anderen Länder das gemacht weil wenn sie in großer Projektiere sind und diese nicht so dass wir hunderte von potentiellen Unternehmen haben, die im Offshore-Bereich investieren.
00:07:55: Sondern das sind einige wenige und die entscheiden dann halt wo sind die Ausschreibungsbedingungen günstig?
00:08:00: Und wo sind sie auch an der Realität orientiert?
00:08:03: Das ist halt dann entweder auf deutscher Seite oder sagen wir mal auf dänischer oder britischer Seite.
00:08:08: Deswegen ist es so wichtig zu schauen was machen die anderen und diese Indexierung insbesondere machen alle.
00:08:15: Und deswegen ist das schon ein Moment dass man mit berücksichtigen muss den Markt attraktiv halten und eben in diesem internationalen Wettbewerb uns auch befinden.
00:08:25: Ich würde aber noch eine Sache dazu nehmen, weil mir diese sehr wichtig ist.
00:08:28: wir hatten das vorhin ganz kurz angesprochen mit diesen Abschaltungseffekten.
00:08:32: Worum geht es da?
00:08:32: So wie unser Ausschreibungsdesign ist planen wir im Moment mit zu dichter Bebauung Und diese dichte Bebauungen bedeutet dass die am Ende sie gar nicht die guten Vorlassstunden haben.
00:08:45: also am ende sind die Windräder so eng beieinander dass die, die in der Mitte stehen mit dem sogenannten Windklau ja nicht mehr richtig zum Einsatz kommen und das ist nicht effizient.
00:08:57: Und deswegen gibt es inzwischen sehr, sehr sinnvolle Projekte, dass man mit den Nachbarländern kooperiert, dass es Vereinbarungen gibt insbesondere mit Dänemark ist da in einer ganz engen Kooperation interessiert.
00:09:12: wir haben uns auch mit den Dänen dahingehend unterhalten Und die Vorstellung, dass die Flächen, die ja eben nicht nur auf deutschem Hoheitsgebiet sind und eben auch auf dänischem Hoheitsgebiet gemeinsam genutzt werden oder das diese Fläche in Gänze genutst wird.
00:09:26: Dann könnte man weniger Licht bebauen und hätte automatisch einen höheren Ertrag.
00:09:32: Und dieser Ertrak ist es entscheidende für die Frage wie teuer wird eigentlich dieser Strom?
00:09:38: mit einer Kooperation mit demischen Gebiet einer nicht so dichten Bebauung haben wir in Studien ermittelt, dass wir die Kosten pro Megawattstunde um bis zu elf Prozent senken könnten.
00:09:49: Und das ist ein echtes Wort.
00:09:51: da die denen auch diese Kooperation wollen.
00:09:53: Hoffen wir sehr, dass hier tatsächlich auch europäische Projekte voranbringen.
00:09:59: Genau ich habe das Gefühl, dass in den letzten Monaten öfter mal über Abschattungseffekte diskutiert werden weil eben neue Untersuchungen aus auch herausgekommen sind.
00:10:09: Wenn Sie jetzt sagen, welche Vorteile daraus entstehen können.
00:10:15: Was muss dann konkret an der Leistungstichte angepasst werden damit die auftreten können?
00:10:22: Also diese Leistungsdichte da ist ja das Thema.
00:10:25: wie gesagt wenn sie zu eng stehen zueinander stehen Dann haben wir das Problem dass die Wind Räder in der Mitte, nicht mehr die entsprechenden Volllaststunden liefern können.
00:10:37: Und diese Vollaststunden sind drei Tausend Fünfhundert bis Viertausend Stunden.
00:10:40: dann ist es ein wirklich effizienter Park.
00:10:43: und deswegen ist sie eigentlich entscheidende Frage wie dicht stehen die beieinander?
00:10:47: Wenn ich sie weiter auseinander bauen stellen will, da brauche ich mehr Fläche.
00:10:53: Und es ist eine sehr einfache Grundüberlegung am Ende.
00:10:56: Größere Fläche für die Ausschreibungen oder größere Flächen gehen in die Aussschreibung, damit wir dann wirklich einen effizienten Park auch haben können.
00:11:05: Und dafür sind die Kooperation mit den
00:11:09: anderen... Genau das ist ja nicht nur unsere Fläche sondern das ist zum Beispiel Dänemark ist da wirklich ein gutes Beispiel weil die Dänen haben Fläche.
00:11:18: Wir brauchen aber nicht mehr so viel Strom.
00:11:19: Die haben schon quasi genügend erneuerbaren Strom haben auch nicht diese Industrie, das ist ein viel kleineres Land.
00:11:25: Aber sie haben ja mit diesen großen Flächen im Meer und deswegen gibt es sagen auch ein großes Interesse zusammenzuarbeiten.
00:11:33: So eine grundlegende Vereinbarung wurde dazu schon im Januar dieses Jahres bei diesem Nordseegipfel getroffen und dabei wurde veranlasst, dass bis zu einhundert Gigawatt Erzeugungsleistung im Grenz überschreitend auch vernetzt werden.
00:11:52: Von den positiven Aspekten haben sich schon viel gesagt.
00:11:55: welche Herausforderungen gibt es denn vielleicht auch bei diesen grenzüberschreitenen Projekten dann?
00:12:00: Genau also das eine ist, dass die denen auch was daran verdienen wollen Das ist logisch, das auch richtig so.
00:12:06: Also von daher wird man diese am Ende genau prüfen müssen oder es auch ausjustieren müssen und auch das darf wieder nicht sehr komplex werden.
00:12:16: Wir haben da einen Vorschlag gemacht wie man eben bei einer Anbindung die Erträge verteilt.
00:12:23: Es gibt zwei verschiedene Projekttypen.
00:12:26: Das eine sind die sogenannten Offshore Hybrids auch hybride Interkonektoren.
00:12:32: Das ist das, was auch im Nordsee Gipfel als Bilateralvertrag dann unterzeichnet wurde des Bornholm Energy Island wo zwei Länder oder auch mehr aber in dem Fall waren es eben zwei Deutschland-Denemark angebunden sind und angeschlossen sind.
00:12:51: Dieser Windpark an sich muss noch ausgeschrieben werden, aber es ist eben mit zwei Übertragensnetzbetreibern dänisch und deutsch hier ein Projekt an den Start gegangen.
00:13:00: Dann werden quasi Strom- und Kosten geteilt und das muss man dann eben nachjustieren wie?
00:13:06: Und dann gibt es das andere Projekt, das ist das Crossborder Radials.
00:13:10: da wird schlichtweg ein oder auch mehrere Windparks In einer Wirtschaftszone eines Landes gebaut, aber grenzüberschreitend radial.
00:13:19: Das heißt angebunden oder das Netz geht eben auch noch über das andere Land drüber und so könnten zum Beispiel Offshore Windparks in der dänischen Zone von Nord- und Ostsee gebaut werden.
00:13:32: Dänemark hat die Fläche weniger Nachfrage und der Stromanschluss geht dann nur in Richtung der deutschen Küste.
00:13:43: Möglichkeiten, wie man das im Moment macht.
00:13:46: Aber sie brauchen natürlich bilaterale Pachtverträge.
00:13:48: Sie brauchen Kostenverteilung ist.
00:13:50: der Vertrag ist vermutlich ein bisschen komplizierter aber im Grundsatz genau richtig.
00:13:55: und wie gesagt Offshore ist ein europäisches Thema und deswegen würde hier natürlich europäische Kooperation auch eine ganz große Rolle spielen.
00:14:06: Man muss ein bisschen aufpassen dass man nicht zu einer Doppelzielung kommt.
00:14:09: Wir haben einen einfachen Weg vorgeschlagen, das heißt jeden.
00:14:12: Und dann geht es auch um die Frage wie wird es eigentlich auf die Ausbauziele angerechnet?
00:14:16: Ist das jetzt quasi Teil unseres Ausbauziels?
00:14:20: Haben Sie vielleicht dazu eine Zeitperspektive wo sie vermuten könnten dass ein so überschneidendes Projekt zur richtigen Umsetzung fertiggestellt werden kann?
00:14:31: Naja also seien es der Übertragsnetzbetreiber wird gebaut.
00:14:35: Und das Interessante ist, dass so ein Windpark, das sind wirklich beeindruckende Zahlen nicht so lange braucht.
00:14:41: Also ich habe ja vorhin mal gesagt zwischen Ausschreibung und FID also Investitionsentscheidungen vergehen so drei bis fünf Jahre aber zwischen dem ersten und dem letzten Windrad sind zwölf Monate in einem Jahr wird dieser wird zwischen erstem letzten aufgebaut.
00:14:58: der entscheidende Zeitfaktor ist es Netz- und der Netzanschluss.
00:15:00: die werden wir auch schon gebaut.
00:15:02: Also von daher reden wir hier über für solche Großprojekte, die das sind.
00:15:07: Über wie ich finde verblüffend kurze Zeiträume.
00:15:11: da kann es ganz richtig schnell gehen und sollte auch richtig schnellgehen.
00:15:15: Offshore ist wirklich der Riese unter den Erneuerbaren und den brauchen wir.
00:15:20: Perspektivisch sieht sich auch die Wasserstoffbranche im Nordseeraum.
00:15:26: Projekte untersuchen ja schon, wie kann in Offshore Windparks produziert werden und aber auch transportiert.
00:15:36: Auch hier kommen im Grenz überschreitende Projekten ins Gewicht und Transitrohrleitung zum Transport von Wasserstoff.
00:15:48: Gesetzliche Anpassungen sind hier auch so ein bisschen die Baustelle – wie ist es hier bei Ihrer Position?
00:15:54: Also der stromseitige Offshore-Ausbau und Wasserstoffinfrastrukturen, offshore Elektrolyse, offshore Wasserstoffpipelines – die sind schon wesentlich.
00:16:06: Das ist für uns ein sehr wichtiger Punkt.
00:16:07: Wasserstoff ist eine total wichtige Option.
00:16:11: Wir brauchen Moleküle in Deutschland, wir sind gerade industriell aber auch in der Wärme haben wir gasbasierte Optionen funktioniert hier aus verschiedenen Gründen nicht.
00:16:24: Deswegen die klimaneutralen Moleküle und das ist dann eben der Wasserstoff, und es brauchen natürlich die richtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen.
00:16:31: also inwieweit ist dass diese Import Pipeline Teil des Kernnetzes?
00:16:37: Inwieweit wird die Import Pipelines ins Windseegesetz aufgenommen damit diese Projekte auch vorangehen können und diese nördlichen Import Korridore sind absolut relevant.
00:16:50: Im Übrigen auch Projekte, wo ich immer meine wir sollten da auch viel mehr Chance noch reingeben.
00:16:57: also Offshore Elektrolyse könnte in ganz vielen Stellen weil es eben interessante Anbindungspunkte und Netzverknüpfungspunkten ermöglicht auch nochmal im Bereich Energieversorgung super wichtig werden.
00:17:13: Und wir reden ja viel über, wo wird geforscht?
00:17:16: Was ist so die Zukunft?
00:17:18: und das ist so eine... Ich würde mal sagen so eine Nahezukunft.
00:17:21: Das ist noch nicht so völlig weit weg, muss aber in der Realisierung natürlich noch wirklich viel Push bekommen.
00:17:28: Aber es kann eine große und wichtige bedeutende Rolle spielen.
00:17:33: Jetzt heißt ja unser Podcast was jetzt passieren muss.
00:17:38: Wir haben zwar schon viel darüber gesprochen eigentlich, was hier und da angepasst werden muss an Gesetzgebung oder auf Markt-Ebene.
00:17:46: Ich würde trotzdem aber gerne nochmal fragen vielleicht können Sie noch mal in einigen kurzen Punkten zusammenfassen?
00:17:52: Was muss denn passieren damit der Offshore Windausbau auch seine Ziele erreichen kann?
00:17:59: Ja sehr gerne.
00:18:00: also das eine hatten wir schon besprochen wir brauchen diesen zweiseitigen CFT mit einer sinnvollen Indexierung.
00:18:08: Und da würde ich einfach die schlichte Empfehlung geben, Blick in andere europäische Länder wo man erfolgreich ist mit diesem Design und wir hier nicht einen deutschen Sonderweg machen weil wie gesagt die großen Unternehmen eben entscheiden nur für eine und nicht für zwei.
00:18:29: Die stehen einfach im Wettbewerb hier, deswegen würde das aus unserer Sicht Sinn machen und es erhöht eben die Investitionssicherheit.
00:18:36: Zweite wäre das Thema Leistungstichte gegen diese Abschattungseffekte vorzugehen.
00:18:40: Da hatten wir gesprochen über die Kooperation denen in Markeisang gutes Beispiel ein Land was viel Fläche hat, was genutzt werden kann aber auch den Strom selber gar nicht in der Form braucht.
00:18:54: Und das Dritte wäre tatsächlich beim Rechtsrahmen nochmal zu schauen, was kann getan werden auch für die bestehenden Projekte?
00:19:03: Wir haben in einer Studie mal Folgendes betrachtet.
00:19:05: Im Augenblick ist es ja so sie werden.
00:19:07: heute läuft dieses Projekt fünfundzwanzig Jahre und dann ist Schluss.
00:19:11: Aber warum eigentlich wenn das Projekt in der Lage ist einfach gut weiterzulaufen da kannst du auch weiterlaufen Braucht ja keine Förderung, die sind abgeschrieben.
00:19:20: Die liefern aber einfach noch Strom.
00:19:22: und es gibt auch gar keinen Grund warum auf dänischem Gebiet wo man sagt schon für nur dreißig Jahre Betriebslaufzeit zehn Kilometer weiter nur weil's auf deutschem Gebiet ist aber das gleiche Projekt nur von fünfundzwanzig Jahren hat.
00:19:35: Das ist totale Unsinn Und deswegen plädieren wir sehr dafür, weiter Betrieb von bestehenden Windparks und Netzanbindungssystem zu ermöglichen.
00:19:43: Damit die Projekte mehr als fünfundzwanzig Jahre betrieben werden können was eben technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
00:19:50: Man sollte auch überlegen ob man bei den neuen Projekten gar nicht erst bei fünfund zwanzig Jahren anfängt sondern gleich auf fünfunddreißig Jahre verlängert.
00:19:57: das Verlänger des steigert die Kosteneffizienz und minder dem übrigen auch der Anzahl der Umwelteingriffe.
00:20:05: also es ja nicht so dass wir hier über ein paar Fähnchen reden, sondern das sind schon herbe Umwelteingriffe in den Meeresboden des Ökosystems mehr und wenn man hier indem er länger nutzt also sagen wir mal der Wahl wird sich vielleicht auch daran gewöhnt haben hoffe ich doch zumindest und gehe eigentlich auch von aus.
00:20:25: zumindest ist es was wir so hören uns ja auch informieren an dieser Stelle.
00:20:30: Und dann geht es eben noch letztlich um die Frage und das ist der letzte Punkt den ich anbringen will Man spricht von den sogenannten voruntersuchten Flächen.
00:20:39: Und wir fordern, dass nur noch voruntersuchte Flächen in die Ausschreibung gehen.
00:20:42: Das bedeutet, in diesen Flächen ist schon getestet worden wie ist der Boden?
00:20:46: Wie ist das Ökosystem?
00:20:48: Wie passt es mit militärischen aber auch touristischen Fahrwegen zusammen... ...das BSH also das Situation, die da unterwegs ist die das da eben schon voruntersucht wird.
00:21:00: Das würde zu Kosteneinsparungen führen und auch zur Zeiteinsparung, was sehr miteinander zusammenhängt weil das kann bis zu zwei Jahren sparen.
00:21:11: Aber vorhin gesagt, die Zeit zwischen Zuschlag oder Ausschreibung und Investitionsentscheidung ist drei bis fünf Jahre und dieses Preisrisiko in diesen drei bis fünfe Jahren aufgrund von Preisteigerungen, das wird eben eingepreist.
00:21:24: Und je kürzer die Zeit ist umso Genauer kann das Gebot auch werden und günstiger, auch niedriger.
00:21:30: Und deswegen ist unsere Forderung dass nur vor untersuchte Flächen in die Ausschreibungen gehen können.
00:21:36: Das sind relativ einfache Hebel wo wir der Meinung sind das kann man im Winsseegesetz machen?
00:21:42: Das ist nicht alles kostenlos.
00:21:44: Manches schon.
00:21:46: also eine zeitliche Verlängerung ohne zusätzliche Förderung ist ein relativ einfacher Punkt.
00:21:52: europäische Kooperationen übergreifend total wichtig werden und wir müssen die Ausbauziele erreichen.
00:22:00: Und je mehr Ausbauziele, je mehr Erneuerbare wir im Stromsektor haben umso weniger Importe brauchen wir auch an anderer Stelle.
00:22:09: Nehmen wir mal das Beispiel Öl.
00:22:10: Wir sehen den Umstieg auf die Elektromobilität.
00:22:13: Die muss mit erneuerbarm Strom zukünftig natürlich versorgt werden.
00:22:18: Das bedeutet geringere Ölimporte Und das ist die Milliardenrechnung, die wir immer gegensetzen müssen.
00:22:24: Also hier eins punktuell anzuschauen ist keine vernünftige Politik.
00:22:29: es ist ein ganzheitliches System und die Erneuerbaren im Offshore-Bereich Das können schon liefern wenn sie stehen.
00:22:38: Alles klar.
00:22:38: vielen Dank für dieses Gespräch.
00:22:39: Ich danke Ihnen.
00:22:42: Vielen dank an Kerstin André für das Gespräch.
00:22:45: Wie in vielen Bereichen der Energiewende stehen wir auch in der Offshore Windenergie vor wichtigen regulatorischen Beschlüssen.
00:22:53: Wie bewerten Sie die vom Verband eingereichten Vorschläge?
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