Wahl in Berlin: Wie sieht für die Grünen die städtische Energiewende aus?

Shownotes

Von ERNEUERBARE ENERGIEN - Das Magazin Das Fachportal für die Energiewende - Wind,- Solar,- Bioenergie!

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00:00:01: Also eins ist klar, das wird nicht billig werden.

00:00:04: Eins ist aber auch jetzt schon klar nichts zu tun wird noch teurer.

00:00:07: wir merken ja jetzt schon letztendlich dass wir schon viel zu lange gewartet haben in manchen Bereichen und dass wir da Geld mehr oder weniger verbrannt haben weil wir eben nicht früh genug gehandelt haben.

00:00:19: also unser ziel ist es schon und ich glaube das teilen auch die meisten menschen dass wir den durchgangsverkehr aus dem wohnkiez raus halten wollen.

00:00:27: Ja, dazu wird man mal ein Polar aufstellen müssen.

00:00:29: Aber warum müssen wir den Polar ausstellen?

00:00:31: Weil eben das Verkehrschild oftmals nicht reicht.

00:00:36: Wir müssen die Netze massiv ausbauen.

00:00:38: wenn immer mehr Erneuerbare ins Netz auch aus Berlin kommen Wenn wir mehr Ladesäulen haben, wenn wir aber auch mehr Wärmepumpen, Großwärmelpumpen haben dann dürfen die alle nicht daran scheitern dass das Stromnetz letztendlich dazu nicht in der Lage ist.

00:00:52: Unser Ziel ist es möglichst viel, des Berliner Stroms aus Solarenergie zu gewinnen und unserem Beitrag zum Windenergieausbau zu leisten.

00:01:01: Mit verbindlichen Ausbaubliegen gezierter Förderung und einer sozial gerechten Gestaltung stellen wir sicher dass die Energiewende allen zugute kommt, steht im aktuellen Wahlprogramm der Grünen zur Wahl in Berlin.

00:01:14: Wie das konkret aussäden soll frage ich Stefan Taschner Sprecher für Energie und Klimaschutz.

00:01:22: Herzlich willkommen.

00:01:23: Schönen guten Tag!

00:01:24: Wir wollen darüber sprechen, auf welche Energieträger es dabei ankommt um eben die speziellen Anforderungen von Berlin zu trotzen wie der gerechte Teil dieser Transformation aussehen kann und was auch aktiv bei den wirklich realen Herausforderungen passieren muss dass man eben auch in diese entsprechende Umsetzung kommt.

00:01:47: bevor wir über diese ganzen Herausforderung unsere Probleme sprechen Herr Taschner würde ich gerne mit seiner kleinen Idealforstellung beginnen.

00:01:56: Wie sieht denn für Sie oder wie würdet Berlin als klimaresiliente Stadt aussehen und auf welche Elemente der Energiewende kommt es dabei an?

00:02:08: Also ich glaube erstmal wichtig ist festzuhalten, dass der Klimawandel Anpassung und der Klimaschutz dürfen keine Gegensätze sein.

00:02:15: Sie müssen sich ergänzen.

00:02:17: das heißt wir müssen jetzt schon schauen wie wir die Ursachen des jetzt schon spürbaren Klimawandels in den Griff bekommen und das merken wir ja in diesem Sommer ganz besonders ohne dabei die Ursachen zu vernachlässigen und den Klimaschutz zu machen.

00:02:32: Denn eine klimaresiliente Stadt, ein klimaresilientes Berlin ist für uns vor allem nach wie vor allen gesundenes Berliner in dem man noch nach wie vorher gut leben kann trotz der Hitze, trotz Der Dürre, trots der Starkrägen in der Richtung.

00:02:46: Und deswegen müssen wir auf der einen Seite wenn wir an die Klimawandel Anpassung denken vor allem die grün-blaue Infrastruktur stärken.

00:02:55: Da steht sicherlich eben Schmuck!

00:02:57: Fokus erstmal Berlin möglichst flächendeckend zu einer Schwammstadt auszubauen.

00:03:02: Wir können uns das einfach nicht mehr leisten, Regenwasser einfach zu versickern lassen in die Kanalisation zu leiten und möglich schnell weg über die Vorflüte sondern wir müssen es vor Ort nutzen.

00:03:13: Wir müssen speichern dass ist möglich schon gleich aktiv zur Kühlung der entsprechenden Stadtquartiere beitragen kann.

00:03:20: Das ist aber das Wuhan in den Stadtgrün sofort aber auch langfristig letztendlich bewässern kann.

00:03:27: Wir müssen die Stadt grüner machen, mit dem Baumentscheid und der Umsetzung durch die jetztige Koalition sind wir da einen weiteren Schritt vorangekommen.

00:03:35: Das Bäume gepflanzt werden müssen und auch Säulen bei den Bäumen ist immer ein Nachteil.

00:03:41: sie brauchen relativ lange bis sie groß sind.

00:03:43: deswegen müssen wir auch schon die können wir andere schnell wachsende Grüne Infrastruktur ran bekommen.

00:03:48: ich denke insbesondere an die Fassadenbegrünung.

00:03:51: Wenn es nicht der EV ist, sondern der wilde Wein dann wächst ja zumindest im Sommer auch relativ schnell.

00:03:56: Wir müssen in die Dachbegrünung reinkommen letztendlich.

00:04:00: Ja wie gesagt blaue grüne Infrastruktur ist eigentlich so ein bisschen das Leitmotiv.

00:04:05: und auf der anderen Seite klar Die Ursachen des Klimawandels können wir in Sofern bekämpfen indem wir unsere Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern einfach weiter zurück drängen.

00:04:15: Da steht natürlich in Berliner Fokus vor allem die Solarenergie, da können wir noch mehr letztendlich aufholen.

00:04:22: Da haben wir uns zwar doch aus ambitionierte Ziele gesetzt.

00:04:26: Manche Ziele wurden auch schon gerissen zum Beispiel die Dächer auf den öffentlichen Gebäuden sollten eigentlich schon bis Ende zwanzig vierundzwanzig dort wo sinnvoll möglich mit Solar besetzt werden.

00:04:35: diese Auch gesetzliche Pflicht wurde jetzt gerissen, der jetzige Senat scherzig.

00:04:40: Aber letztendlich nicht drum als gäbe es diese Pflicht nicht.

00:04:43: wir wollen hier mit einem klaren Zeitplan versuchen diese Versäumnisse möglichst nachzuholen.

00:04:48: Wir wollen natürlich schauen wie wir die Leute auch mitnehmen können.

00:04:50: Mieterstrum Balkonsola kommen vielleicht noch drauf zu sprechen.

00:04:54: Wir müssen Gebäude effizienter machen.

00:04:55: Wir können sonst nicht leisten die Wärme einfach auch wenn sie erneuerbar ist das eigentlich aus dem Fenster zu pusten.

00:05:01: Die Wärmewende ich glaube eines der größten Aufgaben, die vor uns stehen.

00:05:06: Wenn wir sicherlich noch später drauf zu sprechen kommen.

00:05:10: Schletzendlich auf einen Punkt gebracht und Klimaresilien des Berlin ist weniger abhängig von den Fusilen als weniger.

00:05:16: Schritt für Schritt werden wir unabhängig vom Fusilien und Schritt für schritt bekommen wir erneuerbare Energien Wärme ins System.

00:05:25: ein klimaresilientes Berlin ist definitiv grüner es ist blauer es ist sozialer gesünder und eben aber auch unabhängiger.

00:05:34: Genau, ich glaube über viele Einzelpunkte die Sie jetzt angesprochen haben werden wir gleich auch nochmal ein bisschen vertiefter hineinschauen.

00:05:43: Wenn wir jetzt auf den aktuellen Stand ein bisschen den Fokus setzen wo sehen sie denn die aktuellen Herausforderungen auf dem Weg dahin um das zu erreichen?

00:05:55: Ich habe die Herausforderung entstehen vor allem da wo wir immer noch zu stark von fossilen Energien abhängig sind, wo wir eben auch die nötigen Investitionen ein bisschen verschleppt haben.

00:06:07: Insbesondere in den letzten drei Jahren merken wir das mit dem jetzigen Senat.

00:06:12: dazu gehören Ich würde mal sagen drei wesentliche Baustelle.

00:06:16: Wärme, wenn da haben wir schon kurz vorher angesprochen sicherlich die dringlichste Baustellen mit vielen Unterbaustellen Die Fernwärme dekarbonisieren kommen vielleicht im Detail auch noch einmal drauf müssen schauen wie wir gerade in den Prüfgebieten das sind wir laut Berliner Wärmeplan haben etwa fünf und zwanzig Prozette Stadtgebiete sind Prüf Gebiete ziemlich viel.

00:06:35: München hat vier Prozent.

00:06:37: Da brauchen wir trinkend Lösungen.

00:06:40: Wir müssen schauen, wie wir die Akzeptanz herstellen können.

00:06:43: Wie können wir die Leute letztendlich mitnehmen?

00:06:46: Wir müssen aber auch vorher schon gerade angesprochen im Bereich Sanieren vorankommen.

00:06:50: Große große Aufgabe an denen wir schon seit fast... Über ein Jahrzehnt Scheitern, ich erinnere mich hier noch an Berlin Anders Stufenmodell des Berliner Mietervereins BUND und der IRK.

00:07:02: Zwei Tausend Zehn glaube ich in Spiel gebracht, zweitausend elf von Frau Lomscher mal in einem Entwurf eines Klimaschutzgesetzes überführt scheiterte dann.

00:07:10: darunter leiden wir letztendlich.

00:07:12: die zweite große Baustelle ist dann die Stromwende.

00:07:15: mehr Potenzialheben.

00:07:17: mir im Solardag geht deutlich mehr.

00:07:19: Die öffentlichen Gebäude hatte schon angesprochen Wir müssen die Netze massiv ausbauen wenn immer mehr Erneuerbare ins Netz auch aus Berlin kommen.

00:07:28: Wenn wir mehr Ladesäulen haben, wenn wir aber auch mehr Wärmepumpen, Großwärmelpumpen haben dann dürfen die alle nicht daran scheitern dass das Stromnetz letztendlich dazu nicht in der Lage ist.

00:07:38: und als große dritte Baustelle natürlich da Verkehr, die Mobilitätswende etwas wo wir in den letzten Jahren gar nicht vorangekommen sind.

00:07:47: Das ist aber immer noch zweitgrößte Emittent keine Reduktion bis jetzt hinbekommen haben, da müssen wir vorankommen.

00:07:56: und natürlich wie gerade schon angesprochen die Anpassung an den jetzt schon spürbaren Klimawandel.

00:08:03: Und das Wichtigste ist dass es jetzt alles nichts Neues was ich erzählt habe.

00:08:07: Das wissen wir einfach schon lange.

00:08:08: uns fehlt es eben nicht an Wissen.

00:08:10: Uns fehlt es vor allem an Tempo und an dem politischen Gestaltungswillen und den wollen wir in der nächsten Legislatur deutlich wieder nach vorne drehen.

00:08:19: Eine Frage, die auch so ein bisschen darüber steht immer ist die Finanzierungsfrage.

00:08:26: Wie soll das bezahlt werden?

00:08:27: Natürlich gibt es viele Baustellen aber woher kommen dafür die finanziellen Mittel?

00:08:33: im Januar, so wie ich mich recht erinnern wurde ja einen Paket aus dem aktuellen Senat verabschiedet mit dafür gedacht sind, eben im Klimaschutz und alles was dazugehört investiert zu werden.

00:08:56: Vielleicht kurz wie schätzen Sie das ein?

00:09:00: Und woher kommen denn die finanziellen Mittel für die Transformationen?

00:09:05: Also eins ist klar es wird nicht billig werden.

00:09:08: Eins ist aber auch jetzt schon klar nichts tun wird noch teurer.

00:09:11: wir merken ja jetzt schon letztendlich dass wir schon viel zu lange gewartet haben in manchen Bereichen Und dass wir da letztendlich auch schon letztendlichen Geld mehr oder weniger verbrannt haben, weil wir eben nicht früh genug gehandelt haben.

00:09:26: Wir brauchen erhebliche Investitionen in die Netze Stromnetz habe ich schon angesprochen, in die ganzen Wärmen-Netzte.

00:09:32: Wir müssen die Gebäude fit machen.

00:09:33: Wir müssten jetzt endlich aber auch die Mobilitätswerte voranbringen.

00:09:36: Das bedeutet Ausbau des ÖPNV Die Klimawandel Anpassung Eben eine Folge Jetzt schon.

00:09:42: das Klimawandels kostet uns jetzt auch schon Geld.

00:09:45: Das sind nicht nur Kosten.

00:09:46: Es sind vor allem Zukunftsinvestitionen, Zukunftsinvestitionen die wir in Berlin tätigen müssen damit Berlin noch eine lebenswerte Stadt ist.

00:09:54: dazu gibt es jetzt eine ganze Reihe von unterschiedlichen Töpfern die man rankommen kann.

00:09:58: da haben wir einmal das Bundesvermögen dieses bundesonder Vermögen dass ja auch zum Teil in berlin nach berlin geflossen ist.

00:10:07: das ist jetzt wichtig dass diese mittler auf wirklich gezielt In diese Transformation reinfließen und nicht irgendwie in was ich wünsche mir schon lange war.

00:10:15: so ein klebt da irgendwie das Label Klimaschutz drauf.

00:10:18: Und probiert es damit zu kastieren, dass darf nicht sein.

00:10:21: wir müssen schauen wie wir uns an Landes eigenen Unternehmen hinbekommen vor allem über Transaktionskredite.

00:10:26: Da setzt ihr auch der Klimapak des jetzigen Senates an ihn wir durchaus begrüßt haben.

00:10:32: Beim genaueren Hinschauen sehen wir, das ist zwar eine große Summe aber wenn man ganz genau schaut sind es eh schon Investitionen die diese Unternehmen eh schon geplant hatten.

00:10:40: Man hat sie zusammen gefasst um ein bisschen zu kaschieren dass Das geplante Sondervermögen dass der Senat hier ursprünglich mal geplant hatte und das durch die CDU damals ja noch in der Opposition im Bund zerschossen worden ist eben nicht gekommen ist.

00:10:53: Wir müssen schauen dass wir die Schulden regeln.

00:10:55: im bunt.

00:10:55: reformieren können wir aus Berlin nur bedingt heraus.

00:10:58: Aber gerade diese Schuldenregel bremst du uns auch im Land Berlin, diese Zukunftsinvestition zu tätigen.

00:11:04: und auch da nochmal wieder.

00:11:06: Mir nützt keine schwarze Null wenn die Sache nach hinten raus einfach teurer wird.

00:11:10: Wenn die Stadt immer weiter überhitzt und man hier nicht mehr leben kann dann kann sich keiner etwas von dieser schwarz-null kaufen.

00:11:16: deswegen brauchen wir jetzt das Geld weil wie schon öfters gesagt nach hinten.

00:11:20: Es wird letztendlich teurer.

00:11:22: Wir müssen schauen, wie wir Bundesfördermittel nach Berlin holen.

00:11:25: Wir sind schon wie bei EU-Fördermitteln nach Berlin hohlen.

00:11:28: auch da hat der ärztige Senat ja auch gezeigt dass er im Rückwärtsgang unterwegs ist mit den Kürzungen im Haushalt der Biene.

00:11:37: zwei Mittel fehlt uns die Co-Finanzierung aus EU Mitteln in Millionenhöhe, die wir hier verschenken.

00:11:43: Das kann jetzt endlich nicht sein.

00:11:45: Und natürlich müssen wir auch schauen, wie wir mit den vorhandenen Haushaltsmitteln letztendlich da auch zielgericht data wirklich in die Klima Resiliente und Stadt Berlin und aber auch in den Klimaschutz weiter irgendwie investieren.

00:12:00: was das ganze kostet lässt sich glaube ich noch wirklich schwer beziffern.

00:12:03: jetzt irgendeine Milliarden zum enden Raum stellen bringt uns glaube ich nichts weil die wird schon nach wenigen Monaten durch veränderte Rahmenbedingungen überholt sein.

00:12:12: auch verteilt sich der Investitionsbedarf natürlich auf verschiedene Ebenen, Landbezirke, landeseigen Unternehmen aber auch private Unternehmen und es streckt sich natürlich auch auf mehrere Jahre.

00:12:24: Deswegen ja nennen wir bewusst letztendlich erst einmal keine Gesamtsumme.

00:12:30: Klar ist es wird nicht billig werden und wir brauchen wirklich alle Anstrengungen und Berlin ist auch angewiesen das Fördertöpfe im Bund weiter bestehen bleiben, ich denke da einen besonderen BEW Fördertopf der viel diskutiert wird.

00:12:45: Ich denke aber auch an das KfE-Programm vier drei zwei für die Quartiersanierung.

00:12:51: Da ist letztendlich der Bund gefordert hier auf die Unterstützung zu leisten.

00:12:55: Ich höre raus dass es im Prinzip auf allen Ebenen von europäisch auf Bund länderebene Möglichkeiten gibt.

00:13:05: man muss eben nur Schauen wir diese am besten auch dahin kommen, wo sie am meisten helfen oder?

00:13:11: Natürlich müssen schon schauen dass das Ziel des Geldes reinkommt zielgerichtet ist.

00:13:15: Wir wissen natürlich das auf Bundes- und EU eben natürlich noch andere Akteure drauf zugreifen.

00:13:22: Deswegen werden die tendenziell immer letztendlich zu gering sein, wenn ich den BEW-Topf letztendling sehe der auch für viele wichtig sind um die Transformation der Fernwärme in deutschen Kommunen hinzubekommen und wenn ich sehe was wir für einen Finanzbedarf in Berlin haben dann wäre dieser Bewehtoff relativ schnell eher wenn wir allein aus Berlin darauf zugreife.

00:13:41: deswegen müssen auch schon schauen was können wir aus berlin heraus schaffen aber auch letztendlichen Blick haben wo gibt es noch andere Fördertöpfe die wir zusätzlich an können.

00:13:52: Alles klar, auch so.

00:13:54: ein für die Stromwende in ganz Deutschland aber auch in Berlin übergreifendes Thema ist das ganze Thema rund um Netz-Netzausbau und Netzstabilität.

00:14:05: wie bekommen wir schnell ein Netz aber auch ein sicheres Netz zusammen?

00:14:10: In Berlin ist es natürlich aufgrund des Stromausfalls am Anfang des Jahres nochmal sehr in den Fokus gerückt.

00:14:20: Welche Rolle spielt für Sie der Netzausbau?

00:14:23: Und was kann da jetzt am besten passieren, weil der Ausbau läuft ja und es passiert aber dass das ganze System so gut zusammenläuft.

00:14:33: Da sind wir noch auf dem Weg.

00:14:36: Ja also der Stromnetzausbau ist letztendlich schon in der Schlüssel und im Moment ein bisschen der Flaschenhals für die Energie- und Wärmewende gerade in Berlin.

00:14:43: Wir müssen schauen wie bekommen wir Tempo und Sicherheit zusammengedacht.

00:14:48: Die Lage jetzt ist schon angespannt, das Berliner Stromnetz ist mehr oder weniger ausgebucht.

00:14:53: Es gibt nahezu keine Anschluss, Netzanschlusskapazitäten letztendlich mehr.

00:14:58: die Stromnetze Berlin macht auch einiges hat dann im Plan spricht jetzt schon vom Verdoppeln des Netzes natürlich zielgerichtet verdoppelt.

00:15:08: wahrscheinlich reicht es möglicherweise auch gar nicht Aber wir brauchen einfach diesen Ausbau.

00:15:16: Und wir müssen aber natürlich auch letztendlich schauen, wie können wir letztendliche Netzanschlusskapazität eine zielgerichteter Vergeben?

00:15:24: und welchen Spielraum hat da die Stromnetz Berlin?

00:15:27: Es gibt durchaus Fälle wo Projekte letztendling zwar eine gewisse Kapazität zugewiesen haben Aber die letztendlich nicht ausreicht, um letztendig das Projekt umzusetzen.

00:15:37: Und wir können es uns aber nicht leisten, dass eine großwärme Pumpe wegen zu geringer Netzanschlusskapazität letztendlichen nicht ans Netz gehen kann.

00:15:45: Wir müssen schauen wie können wir möglicherweise priorisieren ohne den Rechtsrahmen der Diskriminierungsfreiheit komplett zu verlassen?

00:15:53: Hier ist aber letztendliche auch die Bundesnetzagentur gefragt Regelungen zu treffen.

00:15:58: da gibt es Überlegungen wie man sowas machen kann.

00:16:01: Das brauchen wir glaube ich recht auch wirklich dringend.

00:16:06: Das ist natürlich der Schutz dieses Systems, genauso wichtig.

00:16:09: es steht außer Frage wir haben es gemerkt wie anfällig letztendlich man ist.

00:16:13: deswegen müssen wir schon schauen wenn wir den Ausbauplan das für die Sicherheit mit planen dass wir schauen wo haben wir im bi jetzigen System noch Probleme?

00:16:22: Letztendlich ist ja auch der große Stromausfall dadurch geschehen das eben für diese eine Leitung die Georesondanzleitung noch nicht fertig gelegt war.

00:16:33: Aber eins ist auch klar, wir werden ein Stromnetz nie so komplett schützen können.

00:16:36: Das ist komplett unauffällig also gewappnet ist gegen wirklich hohe kriminelle E Energie letztendlich ist auch zu schaden.

00:16:46: Das müssen wir uns auch klar sein, deswegen müssen wir letztendlichen Ausschauen wie können wir innerhalb der einzelnen Stromnetzabschnitte Resilienzen aufbauen gerade bei besonderen Einrichtungen wie Pflegeheime in der Richtung?

00:16:58: Gibt es hier Möglichkeit mit erneuerbaren Energien plus Speichern letztendliche eine gewisse Übergang zu kommen?

00:17:03: Da sind wir im Gespräch mit dem Berliner Stadtwerken.

00:17:06: das hinzubekommen Auch die Stromnetze Berlin ist da natürlich eingebunden zeigt sich an diesem Beispiel sehr schön, wie gut es war.

00:17:15: Dass wir auf der einen Seite jetzt ein starkes Berliner Stadtwerk haben als auch dass wir das Stromnetz rekommunizieren konnten weil wir jetzt eben schneller zu Akteuren werden und selbst endlich im Rahmen des uns die Regulierung letztendlich vorgibt hier auch letztendliche den Ausbau und die Sicherheit des Berliner Stromnetzes selber mit bestimmen können.

00:17:37: Knapp irgendwie, wir brauchen kürzere Verfahren plus hohe Sicherheits- und Resilienzstandards beim Stromnetz.

00:17:44: Das ist eigentlich fast eine Grundvoraussetzung wenn wir das System weitest gehen von Fusilen eben auf Strom umstellen wollen?

00:17:54: Ja was ganz Interessantes ist ein Verfahren zu entwickeln wo die Punkte wo man jetzt mehr braucht oder wie sagt man es anders.

00:18:05: also was sie vorgeschlagen haben in Richtung.

00:18:08: Wir haben da wichtige Anknüpfungspunkte, die zu priorisieren.

00:18:12: Das sollte schon im Vordergrund stehen.

00:18:14: Natürlich!

00:18:14: Also wir sind ja also gerade beim Stromnetzausbau in einer sehr schwierigen Gemengelage auch auf die Einfamilienhäuser gehen, die wir in Berlin ja durchaus haben... auf die Einzelwärmepumpe sich wahrscheinlich umstellen können.

00:18:31: Wie effizient sind diese Gebäude?

00:18:33: Dementsprechend ist natürlich auch der Ausbau des Stromnetzes letztendlich darauf auszurichten, das sieht man auch schon, Stromnetzausbau hat so ein bisschen auch was mit Gebäuden-Energieeffizienz zu tun.

00:18:44: wenn wir hier mehr Gewissheit haben und mehr Informationen können wir da auch letztendlichen Ziegerichter da ausbauen.

00:18:51: aber gesagt, die Stromnetze ist da auch ganz gut dran.

00:18:54: dadurch dass es eine Landeseigene ist können wir da ein bisschen besser mitreden und haben das besser unter Kontrolle als es früher war.

00:19:00: Deswegen freut mich immer noch, dass wir der Strom jetzt rekonalisiert haben.

00:19:06: Ein Bereich den Sie auch schon so ein bisschen angesprochen haben, Diskussionspunkt wird auch unter den Bürgerinnen und Bürgern ist die Verkehrsplanung.

00:19:17: Sie hatten gesagt, es ist eben ein großer Teil der CO² Emotion, der durch den Verkehr in der Stadt erzeugt wird.

00:19:28: In Berlin gibt es da verschiedene Pläne zu.

00:19:31: besonders jetzt in diesem Jahr oder vielleicht auch schon letztes Jahr wurden Plänen... für größere verkehrsberuhigte Bereiche deutlich.

00:19:44: Es gab ja auch schon, ich glaube, das Projekt mit der verkehrsprügten Friedrichstraße, die dann schnell wieder aufgehoben wurde.

00:19:54: aber Ideen gibt es viele aus verschiedenen Richtungen.

00:20:01: Ja wie bewerten Sie erstmal diese Art von Ideen und Welche Möglichkeiten sehen Sie, den Verkehr noch besser in die Stadt zu integrieren?

00:20:11: Dass eben auch lebenswerte Viertel und sowas bestehen bleiben.

00:20:19: Ich glaube das Thema Verkehr bewegt die Leute natürlich sehr stark weil sobald ich vor der Haustür gehe bin ich Teil dieses Verkehrs um das in unterschiedlichen Rollen Und deswegen hat auch jeder seine Erfahrung damit gemacht eine Meinung, das ist mir als verständlich.

00:20:39: Es ist ein wichtiges Thema auch für den Klimaschutz wo wir zusammenkommen müssen, wo wir reduzieren müssen.

00:20:48: Verkehr hat sich aber auch verändert in den letzten Jahren.

00:20:50: wenn ich zurück denke noch meine Zeit in München Anfang der zweitausender da war Radverkehr gerade so am Aufkommen.

00:21:01: heutzutage hat sich der Radverkehr massiv verstärkt.

00:21:06: Immer mehr Leute wollen mit dem Rad unterwegs sein, die Radinfrastruktur ist aber letztendlich nicht darauf ausgerichtet.

00:21:12: das System früher naja wir pinseln mal auf den G-Wick irgendwie was ab und da sitzen die Fahrräder die dann dort fahren können funktioniert einfach nicht so recht irgendwie.

00:21:22: Wir haben ein anderes Verständnis.

00:21:25: Deswegen muss die Infrastruktur für Radfahrer eben auch auf die Straße gebracht werden.

00:21:30: Sie braucht den nötigen Raum, ich finde das zu Fuß gehen hat sich in der Wahrnehmung in den letzten Jahren deutlich verändert.

00:21:38: es wird stärker als Mobilitätsform wahrgenommen.

00:21:42: Deswegen ist es auch wichtig, dass wir vor dieser veränderten Situation uns mal einfach schauen wie schaut eigentlich diese Straßenraum aus?

00:21:49: und der ist natürlich historisch bedingt schon auch so ein bisschen erstmal auf das Auto ausgerichtet.

00:21:56: Das verändert sich und deswegen geht es uns vor allem darauf den Straßenraum gerecht aus zu verteilen, dass sozusagen Fußverkehr seinen Anteil hat.

00:22:04: Dass wir aber auch letztendlich dem Radverkehr, dem gestiegenen Rechnung tragen in der Infrastruktur.

00:22:11: Das ist natürlich auch für das Auto Platz sein muss es doch überhaupt keine Frage.

00:22:15: viele Leute sind auf das Auto angewiesen und das sehen wir als Grüne nicht anders.

00:22:22: Was wir hier schaffen wollen, ist eben eine gerechte Verteilung und ein Angebotsvielfalt in der sich hoffentlich viele Leute für den Umweltverbund entscheiden.

00:22:33: Und da ist natürlich das Rückgrat letztendlich erst mal einen ÖPNV.

00:22:36: Ein ÖPN-V, der gut es zuverlässig ist.

00:22:38: gerade wenn ich unterwegs bin umsteigen will oder muss dann bin ich darauf angewiesen dass die Umsteige Situation auch so ist, dass ich den Anschlussbus bekomme und das der mir nicht vor der Nase wegfährt.

00:22:52: Und ich vielleicht im letzten Fall sogar zwanzig Minuten warten muss.

00:22:55: So werde ich keinen überzeugen.

00:22:56: Das heißt wir müssen auch schauen wie kriegen wir den ÖPNV beschleunigt?

00:22:59: Busspuren ist dann natürlich eine großartige Sache, wie man letztendlich diese Anschlossicherheiten auch letztendlichen herstellen kann.

00:23:06: Wir wollten schon immer mehr Busspuren.

00:23:08: Der jetzige Senat streicht die Erbussspuren zusammen.

00:23:11: Das halten wir für einen Fehler Leute zu überzeugen, denn je mehr Leute auf den Umweltverbot umschreiben, desto mehr Platz ist letztendlich auch der Straße für die notwendigen Verkehr dort.

00:23:23: Das muss es glaube ich vor allem sein.

00:23:25: wir wollen schauen wie können wir das mit sharing angeboten gut verknüpfen egal ob car sharing oder bike sharing oder auch die E-Roller?

00:23:32: Ich finde ihr alle nicht schlechtes.

00:23:33: Problem entsteht ja vor allem dadurch wo fahren sie und wo parken sie?

00:23:37: natürlich haben die auf dem Fußweg nichts verloren keine Frage weder fahrend noch parkend.

00:23:43: Dazu müssen wir dann aber auch akzeptieren, dass wir die Parkmöglichkeiten für diese Mobilitätsformen letztendlich finden und es bedeutet einfach Umwandlungen von PKW.

00:23:52: Parkplätze hin zu Parkplätzen wo zwei Räder einfach auch parken können.

00:23:56: das ist dann letztendlichen auch die logische Konsequenz.

00:24:01: da müssen wir letztendliche hin.

00:24:03: Das ist nicht einfach dort hinzukommen.

00:24:06: das ist auch nichts was man schnell Mal eben macht.

00:24:09: es, haben wir in der letzten Legislatur mit den Radwegen gemerkt.

00:24:12: Erst mit dem Prop-Abradwagen haben wir gemerkt dass wir da mehr rankommen aber letztendlich führt auch kein Weg dran vorbei.

00:24:21: Wie

00:24:22: stehen Sie dann im Vergleich dazu zu der Idee größere Bereiche vollkommen zu Verkehr, also Verkehrsbrüch zu gestalten.

00:24:33: Schließt sich das dann aus oder ist es trotzdem eine Möglichkeit jetzt einen Kiez oder so etwas zu gestalten und da eben Autos größtenteils fernzuhalten?

00:24:45: Also unser Ziel ist es schon und ich glaube das teilen auch die meisten Menschen dass wir den Durchgangsverkehr aus dem Wohnkiez raushalten wollen.

00:24:53: Ja, dazu wird man mal ein Polar aufstellen müssen.

00:24:55: Warum müssten wir den Polar auch stellen?

00:24:57: Weil eben das Verkehrschild oftmals nicht reicht weil es nämlich ignoriert wird.

00:25:03: und natürlich wollen wir auch in den Kiezern Wir haben ja gerade vorher vom Umbau zur klimaresilienten Spat gesprochen da wollen wir natürlich in den Wohnkiezern letztendlich auch da den Raum etwas anders verteilen.

00:25:16: wir wollen hier die Bäume pflanzen Forests reinbekommen, gerade in den hitzebelasteten Kiezen.

00:25:24: In der Richtung wir wollen mir Aufenthaltsqualität schaffen dass es eben die Straße nicht nur ein Raum ist die man möglichst schnell verlassen will sondern wo man letztendlich sagt da bin ich irgendwie gerne Da habe ich auch keine Angst wenn meine Kinder irgendwie draußen sind.

00:25:38: dafür haben wir letztendling auch viel Unterstützung.

00:25:40: erst kürzlich kam eine Studie raus die das auch deutlich belegt hat dass die Menschen das letztendlig wollen.

00:25:47: Es ist manchmal Ja, man könnte fast schon sagen ideologischer Kampf der anderen Seite gegen diese Ideen die übrigens in anderen Städten und da muss man jetzt nicht nur Barcelona immer nehmen.

00:26:00: Da kann man auch gerne nach Paris letztendlich schauen.

00:26:03: dort werden solche Sachen auch gemacht.

00:26:05: sie wären hervorragend angenommen.

00:26:06: gerade dieser Umbau dieser kombinierte Umbaut Die Stadt stärker begrünen für den ÖPN für den Umweltverbund letztendlichen Platz zu schaffen das ist schon gigantisch.

00:26:18: wir waren Da lässt es ja mit dem Ausschuss in Paris und ist Wahnsinn, was sich dort getan hat.

00:26:25: Und was da noch geplant wird.

00:26:27: Da kann sich Berlin durchaus einiges auch abschauen.

00:26:30: Wie sehr kann man von solchen Beispielen lernen?

00:26:33: Es ist immer schwierig.

00:26:34: sobald ich eine andere Stadt in den Raum schmeiße heißt das meistens ist zu klein.

00:26:38: Ja Berlin ist ja anders.

00:26:39: Berlin ist viel größer.

00:26:40: deswegen scheinen meisten die deutschen Städte schon aus.

00:26:43: Man muss sich dann schon fast manchmal auf München oder Hamburg irgendwie konzentrieren damit zumindest dieses Argument wegbekommt.

00:26:49: bei Paris habe ich es letztens aber auch schon gehört, Paris sei ja ganz anders aufgebaut.

00:26:54: Ja man kann nicht alles eins zu eins umzusetzen und natürlich ist die Form wie dort auch Projekte umgesetzt werden eine andere als wir sie gewohnt sind und wie ich sie auch letztendlich haben möchte nämlich ne gewisse Form von Bürgerbeteiligung.

00:27:07: Aber das Ziel ist doch klar.

00:27:10: Und vor allem auch das visuelle Ziel, wenn ich sehe gerade Bilder Paris vorher nachher, wenn Ich das vielleicht sogar selber erlebe weil ich schon ein paar Mal in Berlin war und sie wie hat sich denn die Stadt verändert?

00:27:22: Dann muss es doch für uns ansporen zu sein und zu sagen Das sollten wir doch in Berlin eigentlich auch hinbekommen.

00:27:31: Ein Beispiel wo... Ich hatte dieses Beispiel mit der Friedrichsstraße in Berlin Mitte angesprochen Ding hatten, dass eben etwas festgelegt wurde.

00:27:40: Für eine bestimmte Zeit sollte es verkehrsbericht sein und dann sofort als der neue Senat oder die neue Verwaltung in Kraft getreten ist, wurde das im Prinzip wieder zurückgenommen.

00:27:53: Bedeutet alle Maßnahmen in der Transformation sind ja auch ein bisschen abhängig von der aktuellen Regierung.

00:28:04: Wie kann man dann Maßnahmen schaffen, die vielleicht darüber hinweggehen?

00:28:08: Sodass man nicht immer das Problem hat was ich gerade so ein bisschen versucht habe darzustellen.

00:28:14: Wie können diese Maßnahmen langfristiger gedacht werden?

00:28:19: Ja also ist doch aus insgesamt natürlich schon ein bisschen ein Problem dass wir an vielen Stellen merken gerade wenn wir Klimaschutz ernst nehmen und die Klimaneutralität wirklich haben wollen, dann ist es natürlich eine Generationenaufgabe und da heißt das brytische Tagesgeschäft oftmals doch aus Hinderlich.

00:28:41: Weil wir natürlich stabile Rahmenbedingungen brauchen weil Unternehmer öffentliche Institutionen aber auch Bürger mit ihren Investitionen sich auf was verlassen müssen.

00:28:53: Diese Verlässlichkeit müssen wir als Politik eigentlich geben indem Rahmensetzen, zum Beispiel in Berlin gesetzliche Rahmen über das Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz.

00:29:06: Umsetzungsprogramme wie das Berlier Energie- und Klimaschutzgeset, Programm BIK kurz genannt da haben wir den Rahmengesetz so gesagt haben Das ist ein Korridor der insbesondere das BIK wurde ja auch eine sehr starken Stakeholder Beteiligung auch der Stadtgesellschaft mit entwickelt, als Ziel um diesen Plan Berlin-Klimaneutral zu bekommen und auf breite Beine zu stellen.

00:29:33: Das wäre es eigentlich!

00:29:37: Jetzt haben wir doch auswechselnde Mehrheiten und seit drei Jahren eben einen Senat, der eher im Brickwärtsgang unterwegs ist, der massiv im Haushalt die Klimaschutzmittel gekürzt hat, der das BEK in seiner Finanzierung entkernt hat.

00:29:53: Das sind alles Dinge, die wir letztendlich nicht brauchen.

00:29:57: Die letztendling genau in die falsche Richtung gehen.

00:29:59: Die werden aber auf Bundesebene letztendlicher auch fast noch drastischer sehen.

00:30:03: Wenn man mal das berühmt, der GEG-Mod G und so anschauen ist es genau dieses Problem.

00:30:08: da hatten wir ein Gesetz des GEGs.

00:30:11: Es gab einen klaren

00:30:13: Rahmen

00:30:14: dass sich an den Zielen des Klimaschutzes der Klimaneutralität gesetzlich festgeschrieben ist, ausgerichtet hat und versucht hat, massiv erneuerbare in die Wärme reinzubekommen.

00:30:25: Da ist der Rahmen gesetzt worden.

00:30:30: Widerstand auf Dispositionen in der Richtung.

00:30:34: Aber im Prinzip hatten sich auch viele darauf eingestellt, dass es jetzt Richtung Wärmepumpe etc.

00:30:40: letztendlich geht.

00:30:41: mit der jetzigen Bundesregierung haben wir genau wieder den Rückwärtsgang reingekommen und zwar ganz massiv.

00:30:47: plötzlich ist die Wärmpumppe scheinbar das größte Problem in Deutschland.

00:30:51: Wir brauchen wieder fussile Gas- und Ölheizungen.

00:30:57: Da fragt sich natürlich dann auch die Fransche der Heizungsweihe, wo Ushalze letztlich hingeht.

00:31:02: Es ist genau diese Rollenrückwärts, die wir in dieser Form nicht brauchen.

00:31:09: Nichtsdestotrotz kann ich sagen wenn es hier einen Berliner Regierungswechsel gibt und Grüne an der Regierung beteiligt werden, dann wollen wir natürlich wieder nicht den Rückwärzgang der jetzigen Koalition fortführen sondern wir wollen wieder ins Vorwärte kommen.

00:31:25: Wir wollen wieder zurück auf den Pfad der Klimaneutralität kommen.

00:31:29: Wir wollen im Dahin alles tun dafür, dass wir das Klimaziel-Zwanzig-Dreißig noch schaffen.

00:31:33: Es wird verdammt schwierig!

00:31:35: Man sieht was man in Dreier wirklich alles kaputt machen kann.

00:31:38: Wir werden trotzdem unser Bestes tun die Leute möglichst landfristig mitzunehmen.

00:31:43: Aber ja...

00:31:44: Es ist dann ein schwieriges Hin und Her, was vielleicht auch Bürgerinnen und Bürger oder Unternehmen natürlich belasten kann.

00:31:50: Dass sie sich nie so richtig auf verlässliche Rahmenbedingungen langfristig verlassen können, weil das verschieden ausgebringt

00:32:00: wird.

00:32:00: Ja, aber die spannende zum Beispiel beim GmodG war ja das für die Branche... gesagt hat, sie wollen das eigentlich so im Prinzip weiter haben.

00:32:08: Klar, das Ging war nicht perfekt und natürlich kann man da natürlich nachsteuern und nachnovieren.

00:32:14: Das steht doch außer Frage aber da gab es ja durchaus vor der Verabschiedung.

00:32:19: die Allianzen, die hat man jetzt ja vorher gar nicht für möglich gehalten.

00:32:26: Insofern hatte jetzige Bundesregierung auch ganz klar gegen die

00:32:31: Meinung

00:32:32: von vielen, vielen Stakeholdern das jetzt einfach so brutal durchgezogen.

00:32:36: Ich finde, das ist schon ein Fehler und ich glaube da müssen wir als Politik trotzdem immer drauf hören sagen, so krass geht es nicht in der Richtung.

00:32:48: Ich gehe davon aus dass wir Grüne das aber

00:32:50: machen.

00:32:52: Alles klar!

00:32:53: Ein Thema was jetzt besonders in diesem Sommer auch nochmal ganz neue Dimensionen so ein bisschen erreicht und was sie auch schon immer wieder leicht angesprochen haben ist alles, was an Klimafolgen jetzt zu spüren sind.

00:33:12: Und in dem Klimaanpassung die man jetzt gegebenenfalls auch umsetzen

00:33:17: muss, die

00:33:18: auch langfristig zum Teil dauern oder Zeit brauchen bis diese überhaupt so richtig in Kraft treten können Es wurde in den letzten Jahren so ein bisschen vernachlässig, hatte ich das Gefühl dass es zumindest auf jeden Fall nicht im direkten Fokus steht.

00:33:37: Ist es dann richtig das jetzt aufgrund dieses Hitzesommers besonders noch mal zu stärken?

00:33:44: oder

00:33:45: wie ist Ihre Position dazu?

00:33:48: Naja, dieser Hitze-Sommer ist halt mal wieder besonders dramatisch.

00:33:52: Aber letztendlich, wenn man sich die Zahlen anschaut... Die letzten Sommer waren jetzt auch schon richtig ordentlich heiß.

00:33:59: Man vergisst das letztendlichen relativ schnell!

00:34:02: Aber natürlich müssen wir das stärker überdenken und nach justieren.

00:34:07: Natürlich sind solche Projekte wie zum Beispiel der Schondarmentmarkt kein guten Beispiel.

00:34:13: Oder auch wenn ich mir den Vorplatz am Schloss anschaue, in der Richtung da ist einfach erstmal viel versiegelte Fläche.

00:34:22: Und dann die Bilder bin ich wieder bei Parise anschauen was da um den Arkti-Triumph geplant ist.

00:34:29: Dann muss ich sagen ja sowas hätte ich auch.

00:34:32: und natürlich bin ich der Meinung das hier Denkmalschutz zurücktreten muss dass wir die Sache anders denken müssen.

00:34:41: Hitzeschuss ist aber nicht nur letztendlich mehr grün draußen.

00:34:46: Wir müssen auch schauen, wie bekommen wir die Hitze aus den Wohnungen raus?

00:34:51: Weil das ist natürlich ein massives Problem.

00:34:53: Das ist auch ein Gerechtigkeitsproblem.

00:34:55: Wir haben vorhin gesagt gerechte Transformationen.

00:34:58: Nicht jeder ist von dem Hitze so getroffen gewesen.

00:35:03: Wenn ich eine große Wohnung habe und vielleicht noch einen eigenen Garten an, dann ist es erst mal viel kühler.

00:35:09: als wenn ich um das andere extrem aufmache, mit vielen Versuchen im Recht beengt in der kleinen Wohnung wohne.

00:35:15: Die vielleicht auch noch an einer großen Straße liegt wo ich nachts eben nicht das Fenster zum Öffnen öffnen kann weil ich sonst aufgrund des Lärms nicht schlafen kann.

00:35:23: Dann ist es ja auch eine Gerechtigkeitsfrage wie willkommen wir letztendlich auch hier die Anpassung in die Kitze besonders belastet und wie willkommen sie schneller rein?

00:35:31: Die Bäume rauchten relativ schnell zum Wachsen Fassaden grün geht schneller

00:35:37: Auch Dach begrünen

00:35:38: müssen wir uns ein bisschen schauen, auf die natürliche Klimaanlage stärker hinzubekommen und eben nicht dass jeder sich seine Klimaanlagen selber rein baut.

00:35:50: Und letztendlich auch wieder heiße Luft nach draußen bläst.

00:35:53: Das ist langfristig keine gute Idee, natürlich!

00:35:58: wird es da immer Ausnahmen geben.

00:36:00: Und natürlich auch sinnvoll in Krankenhäusern

00:36:02: etc.,

00:36:03: wo man schnell letztendlich handeln muss, um zu schauen, wie können wir schneller werden nach Maßnahmen raus?

00:36:09: Mit schnellen Wachsen im Grünen kriegen wir vielleicht mit Sonnensegeln in Lichtenberg.

00:36:12: Haben wir einen Projektplan bei Spielplätzen zum Beispiel verschrattet also gibt das ganze unterschiedliche Sachen.

00:36:18: Wir müssen aber auch in der Standplanung dass wir überhaupt Klimawandelanpassungen, also ein Leitprinzip müssen wir statt der Entwicklung Stadtplanung letztendlich machen.

00:36:27: Was aber auch bedeutet?

00:36:27: Wir müssen vorhanden des grünen Stärkerschützern und wir müssen vor allem schauen wo es den Kalkluft schneißen dürfen.

00:36:33: die sind ja nicht zu bauen.

00:36:36: Auch da ist vorausschauendes Handeln und Planen enorm wichtig weil diese Stadt wird sich sonst immer weiter aufheizt.

00:36:45: und wenn ich sage wir wollen auch eine in zehn Jahren in dieser Stadt gut leben können und vor allem auch Leuten, älteren Personen ermöglichen im Juli-August auf die Straße zu gehen.

00:36:56: Und nicht nur irgendwie seit so morgens schnell den Einkauf machen zu können und sich dann wirklich... Dann werden wir darum nicht rumkommen.

00:37:05: Ich fand es sehr rechtseindrucksvoll jetzt als das immer sehr heiß war und dann Wärmebildkamera Aufnahmen gezeigt wurden und vergleichend von sehr versiegelten Flächen und doch einfach nur einen Busch daneben, in dem es schon viel anders ist.

00:37:23: Aber anscheinend gehören ja da auch noch komplexere Themen als nur die Begrünung dazu.

00:37:28: oder wenn Sie über so Schneisen und sowas sprechen?

00:37:32: Ja das ist natürlich ein Mix.

00:37:34: man muss da schon schauen und ich kenne wirklich Beispiele wo ich von wirklich fünfzig Metern von der Straße bis hin nach hinten des Hinterhaus mit einem Garten, wo ich zehn grad unterschiede gesehen habe, von der Straßentemperatur zu der Temperatur natürlich hinten die Leute im Garten hatten.

00:37:53: Es wirkt sich natürlich auch auf die Wohnung aus, die natürlich auch deutlich grüler ist.

00:37:59: Deswegen ja, grün-laue Infrastruktur ist letztendlich dann schon der natürliche Kühlungsstossel und da müssen wir uns jetzt auf den Weg machen und wir müssen aber auch schauen wie können wir dieses Grün pflegen?

00:38:13: Man nutzt nichts, wenn wir eine Million in Bäume pflanzen und davon überlebensamt mehr als die Hälfte nicht, weil sie nicht gegossen werden.

00:38:21: Wir müssen auch schon welche Arten von Bäumen pflanzen hier letztendlich ein.

00:38:26: Wie können Sie letztendling auch mit den Änderungen klimatischen Bedingungen in der Stadt?

00:38:32: Und gerade für Stadtbäume an Straßes ist nochmal ein größeres Problem aufzurechtkommen.

00:38:38: In Ihrem Wahlprogramm oder jetzt auch schon im Gespräch setzten auch immer diese soziale Komponente von Energie, von Verkehrs-, aber auch Gebäudewende in den Vordergrund.

00:38:51: Wie gestaltet man denn diese ja sozialgerechte Transformationspolitik?

00:38:59: Worauf kommt es dabei an?

00:39:01: Also dass wir ganz viele Felder... also das habe ich gerade schon gesagt, dass wir versuchten gezielt erst mal zu schauen wo sind denn Hitzebelastete Kieze, die besonders drunter leiden?

00:39:12: Meistens auch die Gizibu, eher die Leute mit geringerem Einkommen wohnen.

00:39:19: Wie kann ich da zum Beispiel vorrangig es endlich tätig werden?

00:39:24: Wie kann nicht Leute wenn ich bei der Mobilität bin, auch diejenigen an der Mobilitätsbeteiligung, die eben nicht so viel Geld haben?

00:39:32: Da waren natürlich solche Sachen für einen neuen Euro-Ticket eine tolle Sache.

00:39:37: Also wie willkommen wir letztendlich im Nahverkehr auf die so in den ÖPNV-Reihen mit Preisen, die man sich letztendlich auch gut leisten kann.

00:39:50: Wie kriege ich letztendlichen Leute dazu von Künstlikien eurer Bahnenenergien zu profitieren?

00:39:57: Da haben wir natürlich die Mieterstromodelle, dass wird je weiter ausweiten.

00:40:02: von Stadtwerken sind das schon ganz gut da geht aber noch deutlich mehr.

00:40:06: Wir müssen vor allem auch die Leute davon überzeugen, dass es eine gute Geschichte ist.

00:40:09: Auch das ist glaube ich eine sehr wichtige Dinge in dieser ganzen Akzeptanz-Kommunikation.

00:40:15: Denn diese ganze wärmerwende Energiewende und Mobilitätswende sind letztendlich auch eine Akzeptansgeschichte.

00:40:23: Deswegen brauchen wir auch eine entsprechende Akzeptankommunikation, die genau auf die Bedürfnisse der Leute ausgerichtet ist bei diesem Bereich.

00:40:33: Mieterinnen und Mietern muss sich anders sprechen als Wohneigentümungsgemeinschaften oder vor allem Hausverwaltungen in der Richtung.

00:40:39: Wie kriegt das Handwerk zum Beispiel weitergebildet?

00:40:42: Mannheim hat damit Wärmewendeakademie,

00:40:44: z.B.,

00:40:45: was sehr schönes vorgemacht wurde.

00:40:47: Ja vielleicht haben wir es in Berlin auch schon so in die Richtung.

00:40:50: Das will ich jetzt gar nicht komplett, aber das ganze Branding, das ganze Labeling in der Richtung.

00:40:56: Wir hatten bis jetzt das Bauinfo als die Anlaufstelle, wenn Leute gefragt hatten um.

00:41:03: Jetzt haben wir die Wärme, wenn der Agentur seit Kurzem als Anlaufstelle bekommen.

00:41:10: Dort arbeiten keine Ziehen vollzeitig wie Valente.

00:41:14: Das ist für eine vier Millionen Stadt nicht wirklich viel angestellt.

00:41:19: Es sind ja deutlich besser aufgestellt personell.

00:41:22: Natürlich schauen die Leute rein in den Plan und sagen ich bin im Prüfgebiet.

00:41:26: was heißt das?

00:41:28: Wie können Leute noch profitieren?

00:41:29: Deshalb Balkonsolakraftwerke, großes Thema.

00:41:33: Da wollen ich viele mitmachen.

00:41:34: Das ist auch eine schöne Sache klarbringt uns jetzt nicht in der Summe hat aber sehr gute Effekte auf den Stromnetz Berlin.

00:41:42: Hat es uns mal erzählt in einer Anhörung im Ausschuss dass Leute einen Balkonkraftwerk auch eine andere Einstellung zur Energieverbrauch etc.

00:41:48: haben.

00:41:49: da gab's eine Förderung von fünfhundert Euro bis vor kurzem.

00:41:53: jetzige Senat hatte ich gerade eingestellt und wir gründeten das Die Dinger seien so billig, die gibt's für hundert Euro.

00:41:59: Und ja, krieg ich schon mal aber bei Timo würde ich ungern sowas kaufen.

00:42:04: und wenn man dann auf die Kosten schaut sind es dann halt doch eher so um sie tausend mit allen und da regte ich jetzt noch gar nicht von den überzogenen Anforderungen, die für MieterInnen stellen als was sich da alles an Mails bekommen und Geschichten erzählt bekommen.

00:42:18: auch das ist eine Möglichkeit natürlich Leute mitzunehmen.

00:42:21: auch gerade wenn ich die Förderung habe Richtung Balkonsola kann auch einer mit einem geringeren Einkommen letztendlich davon profitieren.

00:42:30: Wir haben jetzt auch den Energiebonus als eine unserer zentralen Forderungen zwar nicht im Wahlprogramm, aber als Projekt morgen auch im Plenum haben wir den schon vorgestellt.

00:42:46: da geht es darum dass wir sozusagen ein bestimmten Personen in Kreis mit geringem Einkommen ein kostenloses Grundkontingent an regional erneuerbaren Strom zur Verfügung stellen wollen.

00:42:57: Und da geht es jetzt nicht darum, dass man einfach Strom so verbraucht wie man kann.

00:43:02: Es geht wirklich um die Grundbedürfnisse also um Licht und Kühlschrank und Waschmaschine Und alles, was über dieses Grundkontingent hinausgeht, muss man natürlich bezahlen.

00:43:13: Aber wenn man sich mal die Geschichten anhört von Leuten, die Energiearmut gekommen sind... Was bedeutet es, wenn etwas passieren nicht mehr geht?

00:43:21: Wenn ich keinen Kühlschrank mehr habe und nachts das Licht ausbleibt?

00:43:24: Das ist schon die Frage wie können wir da Steuern eingreifen auf der einen Seite diese Leute letztendlich entlasten Auf der anderen Seite aber auch erneuerbare Energien in der Region in Berlin weiter fördern?

00:43:36: Wir haben da verschiedene Ansätze doch aus sehr konkret Vorstellungen, wie wir die Sache umsetzen.

00:43:42: Weil eins ist klar, wir werden diese ganzen Mammut-Transformationen nur hinbekommen wenn hier auch die Leute hinter uns haben.

00:43:50: Wenn die Leute wirklich merken dass sie davon profitieren das es ihnen was bringt, dass ihre Wohnung kühler ist Dass sie ihre Stromrechnung bezahlen können, dass die zweite Miete einfach auch günstiger wird Dann kriegen wir die Akzeptanz, die notwendig ist um diese Mammutaufgabe zu stemmen.

00:44:08: Ja,

00:44:09: im Prinzip reingeschaut in viele dieser wichtigen Bereiche der kompletten Transformation.

00:44:18: Unser Podcast heißt ja was jetzt passieren muss so ein bisschen darauf anspielen wo man denn hin möchte mit der Energiewende.

00:44:29: Meistens spreche ich ja mit Personen aus der erneuerbaren Energienbranche und wir haben natürlich immer viele Forderungen auch oft an die Politik.

00:44:37: Und dadurch, dass Sie als Grünen ja möglicherweise dann dennächst auch wieder Teil der Regierung in Berlin sein könnten haben sie vielleicht ein paar konkrete Beschlüsse mit denen Sie sagen können.

00:44:55: Mit denen könnte mir jetzt erstes die Transformation in vielleicht einigen oder manchen dieser Bereiche

00:45:02: aktiv und

00:45:03: konkret voranbringen.

00:45:05: Also wir haben eine ganze Liste von den Dingen, die wir sehr schnell angehen müssen auch.

00:45:12: Was glaube ich ein sehr dringendes Problem ist?

00:45:15: Weil wir gerade die Wärmeplanung verabschiedet haben und weil die jetzige Senatorin ja den Eindruck hat, dass sie damit meint das die Arbeit getan

00:45:23: ist.

00:45:25: Müssen wir da glaube ich ran.

00:45:26: Ich habe einen Prüfgebiet der sehr große Umfang hier in Berlin ausgewiesen sind schon angesprochen.

00:45:33: dort herrscht Also nehme ich das in den Gesprächen, in vielen Gesprächen war gerade so ein bisschen eine Unsicherheit.

00:45:38: Wie geht es jetzt?

00:45:39: Was passiert da?

00:45:41: von allein werden keine nahwärme Netze entstehen.

00:45:45: Deswegen braucht es da eine klare politische Führung, eine klaren politische Idee wie wir sowas angehen.

00:45:52: Wir sehen davon die Bezirke

00:45:53: sehr stark

00:45:55: im Fokus.

00:45:55: Sie kennen doch mal viel stärker ihr eigenes Umfeld.

00:45:59: Hier fordern deswegen eine sogenannte Thermal Managerinnen, Leute die in den Bezirken sitzen hier vor allem vernetzen.

00:46:09: Die versuchen Leute zusammenbringen.

00:46:11: also wo habe ich ne Affärmequelle?

00:46:13: Wo hab' ich zum Beispiel nen Ankerkund?

00:46:16: und wer könnte als Netzbetreiber daran interessiert sein das zusammenzubringen und für sich da ein Geschäftsmodell draus zu machen und einen Arbeitmenetz zu bauen?

00:46:25: Das kann Genossenschaft sein Es können landeseigen Unternehmen sein, wir werden aber auch Klwartunternehmen brauchen.

00:46:31: Aber ich glaube dieses Zusammenführen, diese Vorstellung zu entwickeln, aber auch letztendlich diese Kommunikation Richtung Bürgerinnen und Bürger nochmal verstärken und ausbauen Anlaufstellen zu schaffen.

00:46:44: Was ist jetzt?

00:46:46: Habe ich zum Beispiel das Gefühl meine Gasheizung ist alt, ich schaue den Wärmeplan im Siegprüfgebiet und weiß nicht was ich machen soll.

00:46:53: Ich glaube, diese Unsicherheit kann sehr schnell eng stehen.

00:46:56: Wie sind wir gerade noch im Sommer?

00:46:57: Viele denken auch nicht an die Heizperiode.

00:47:00: Sie kommt dann schneller als wir denken nach den Fallen.

00:47:02: Deswegen brauchen wir hier diese Strukturen schaffen, damit diese Wärme wenn der erfolgreich sein kann.

00:47:10: Das ist eine Mammutaufgabe und das wird uns beschäftigen bis zur Klimaneutralität.

00:47:14: Es ist keine Frage.

00:47:16: Auch die Dekonition der Fernwärme ist eine riesengroße Mammu-Aufgabe.

00:47:19: Ihr braucht eine klare politische Steuerung.

00:47:22: Die fehlt derzeit.

00:47:23: Das ist, würde ich mal sagen eine der allerersten Baustellen die wir bewältigen müssen.

00:47:29: Und die werden bewältigt und müssen mit den verschiedenen Akteuren und dazu gehören auch die Energieunternehmer hier in Berlin, mit denen wir natürlich darüber einen Kontakt sind oder im Austausch sind und diese natürlich dafür benötigen.

00:47:43: Alles klar

00:47:44: vielen Dank für das Gespräch!

00:47:46: Ja gerne

00:47:51: was jetzt passieren muss ist ein Podcast des Magazins Erneuerbare Energien.

00:47:56: Hier zeigen wir, welche Konzepte und Projekte die Energiewende voranbringen.

00:48:01: Wenn Sie Anmerkungen oder Themenvorschläge haben, schreiben sie uns gerne eine Mail an www.redaktion-et-erneuerbare-energien.de.

00:48:08: Folgen Sie dem Podcast für mehr Folgen von Was Jetzt Passieren Muss!

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